Chemikalie ausgelaufen: Gefahrguteinsatz in Großefehn
In Großefehn im Landkreis Aurich hat ein zerstörter Kanister mit zehn Litern einer Chemikalie einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Gefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden.
In einer Halle war der Kanister mit der bislang unbekannten Substanz am Dienstag an einer Aufbereitungsanlage für Restmüll auf den Boden gefallen und zerborsten, wie die Feuerwehr mitteilte. Als mehrere Liter der gelben Substanz ausliefen und sich in der Halle verteilten, entwickelte sich Rauch. Ein Mitarbeiter habe die Rettungskräfte alarmiert, den Bereich geräumt und damit wohl Schlimmeres verhindert, sagte ein Feuerwehrsprecher.
Feuerwehr: Chemikalien nicht in den Restmüll
Feuerwehr und Rotes Kreuz rückten daraufhin mit rund 90 Einsatzkräften und dem ABC-Zug der Kreisfeuerwehr Aurich aus. Feuerwehrleute in Schutzanzügen bargen die Chemikalie und den Kanister. Ein Mitarbeiter wurde vorsorglich in eine Klinik gebracht, weil er möglicherweise Rauch eingeatmet hatte. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden. Die Feuerwehr appellierte in diesem Zusammenhang dennoch an die Menschen, Chemikalien nicht in den Restmüll zu werfen, sondern nur an den dafür vorgesehenen Stellen zu entsorgen.
