Stand: 12.06.2020 12:47 Uhr

Kommunen setzen auch nach Corona auf Homeoffice

Eine Frau sitzt mit einer Tasse Kaffee an einem Arbeitstisch vor einem Laptop. © fotolia.com Foto: kantver
Wegen der Corona-Kontaktbeschränkungen mussten die Mitarbeiter vieler Firmen und Behörden plötzlich auf Homeoffice umstellen

Mehrere Kommunen im Nordosten Niedersachsen wollen die Arbeit im Homeoffice weiter ausbauen. Das hat eine Abfrage von NDR 1 Niedersachsen ergeben. Seit Beginn der Corona-Kontaktbeschränkungen Mitte März arbeiten viele Behördenmitarbeiter im Homeoffice. Allerdings habe man schon vor Corona daran gearbeitet, mehr Menschen daheim einen Zugang zu internen Computer-Systemen der Verwaltung zu ermöglichen, sagte Martin Theine vom Landkreis Uelzen. Durch Corona habe sich der Prozess nun beschleunigt. Diese Erfahrung haben auch die Landkreise Lüneburg und Harburg gemacht.

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Problem: Viele Akten noch nicht digitalisiert

Die Erfahrungen aus der Corona-Zeit sollen nun ausgewertet werden, heißt es dort. Danach werde ein Fahrplan für die Zukunft erstellt. Auch der Personalrat der Stadt Uelzen bestätigt den Homeoffice-Trend. Ein Problem sei jedoch, dass viele Akten noch nicht digitalisiert seien. Eine Beraterfirma sei schon engagiert gewesen, die Arbeit habe während der Corona-Pandemie aber ruhen müssen. Einige Mitarbeiter mussten dann einzelne Akten mit nach Hause nehmen. Das soll in Zukunft besser laufen.

Ver.di achtet auf Ausstattung der Heim-Arbeitsplätze

Die Gewerkschaft ver.di unterstützt die Homeoffice-Pläne der Behörden. Sie will nach Angaben eines Sprechers nun verstärkt darauf achten, dass die Heim-Arbeitsplätze unter anderem technisch und ergonomisch gut ausgestattet sind.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 12.06.2020 | 10:30 Uhr

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