Festivalbesucher hören sich auf dem Hurricane Festival in Scheeßel das Konzert des deutschen Sängers Axel Bosse an (Aufnahme mit Fisheye-Objektiv). © picture alliance/dpa | Hauke-Christian Dittrich Foto: Hauke-Christian Dittrich

Hurricane sucht noch Helfer für das Festival-Wochenende

Stand: 24.05.2022 09:09 Uhr

Nach zwei Jahren Corona-Pause soll das Hurricane Festival in Scheeßel im Landkreis Rotenburg in diesem Jahr wieder stattfinden. Die Veranstalter haben Schwierigkeiten, genug Mitarbeitende zu finden.

Es gebe jetzt genügend qualifiziertes Personal, um das Hurricane auf hohem Niveau und sicher durchzuführen. Das teilte Jonas Rohde mit. Er ist Pressesprecher beim Festival-Veranstalter FKP Scorpio, der für das Hurricane verantwortlich ist. Es sei viel aufwendiger als sonst gewesen, das Personal zusammen zu bekommen, so Rohde. Fachleute wurden zum Beispiel über Partnerfirmen gewonnen. Der Personalmangel sei in allen Bereichen spürbar, die für ein Festival wichtig sind, sagte Rohde dem NDR Niedersachsen. Er betreffe Licht, Ton, Logistik und Catering. Und für das Festivalwochenende vom 17. bis 19. Juni in Scheeßel werden auch immer noch Helferinnen und Helfer gesucht. Die Bands stehen derweil fest: Unter anderem sind Seeed, Tones and I, Deichkind und Mando Diao dabei.

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Steve Aoki auf dem Hurricane Festival 2019 in Scheeßel. © N-JOY / NDR / Benjamin Hüllenkremer Foto: Benjamin Hüllenkremer

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Neben Headlinern wie Seeed, Martin Garrix und Deichkind gehen weitere große Acts an den Start - darunter The Killers, Kings Of Leon, Dermot Kennedy, Tones And I und Rise Against. (28.04.2022) mehr

Steigende Kosten durch Pandemie und Krieg

Eine Festival in Pandemiezeiten zu organisieren, ist offenbar noch eine ziemliche Herausforderung und der Krieg in der Ukraine hat die Situation zusätzlich verschärft. Weil es in den vergangenen zwei Jahren kaum Konzerte und Festivals gab, konnten die vielen Menschen, die in der Live-Event-Branche arbeiten, kein Geld verdienen. Vor allem viele Solo-Selbstständige und kleinere Betriebe waren gezwungen, sich beruflich umzuorientieren. Deshalb könnten die Hurricane-Veranstalter nicht mehr auf die altgedienten Helferinnen und Helfer zurückgreifen, sagte Rohde. Ein weiteres Problem seien die Kosten. Die seien in den letzten Jahren deutlich gestiegen, sowohl durch Corona als auch durch den Krieg. Material, Personal und Energie seien deutlich teurer als noch im Jahr 2019, so Rohde.

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Ein alter Kran im Lüneburger Hafenviertel. © NDR Foto: Julius Matuschik
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Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15:00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 24.05.2022 | 15:00 Uhr

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