Stand: 19.03.2018 09:11 Uhr

Explosion in Rotenburg: Ursache weiter unklar

Zwei Tage nach der schweren Explosion in einem Gebäude des Landkreises Rotenburg (Wümme) ist die Ursache weiter unklar. Brandexperten der Polizei untersuchen heute weiter das Gebäude nach Spuren. "Hinweise auf Fremdverschulden gibt es nach wie vor nicht", sagte Polizeisprecher Heiner van der Werp am Montag. In der Nacht zu Sonnabend waren mehrere Archivräume des Rotenburger Landkreises durch eine Explosion erheblich beschädigt worden. Die Polizei schätzt den Schaden gegenüber NDR 1 Niedersachsen auf 750.000 Euro. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Räume der Kreisarchäologie "in Schutt und Asche"

In der Nacht zu Sonnabend hatten Nachbarn kurz nach Mitternacht einen lauten Knall gehört und die Polizei alarmiert. Eine Streife entdeckte den Ort der Explosion. Nach Polizeiangaben lagen die hinteren Büro- und Laborräume der Kreisarchäologie "in Schutt und Asche". Fensterscheiben waren herausgeflogen, im Gebäude begann es zu brennen. Die Feuerwehren aus Rotenburg und den benachbarten Orte waren mit zehn Löschfahrzeugen und 60 Feuerwehrleuten im Einsatz. Innerhalb einer Stunde konnte der aufkeimende Brand gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.

Ursache unbekannt

Das Gebäude, in dem auch das Jobcenter untergebracht ist, wurde abgesperrt. Wann die Stelle in Rotenburg wieder öffnen kann, ist unklar. Heute ist das Jobcenter des Landkreises regulär geschlossen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 19.03.2018 | 08:00 Uhr

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