Ein Mitarbeiter schaufelt im Stahlwerk der Salzgitter AG Sand in eine Abstichrinne am Hochofen. © dpa-Bilfunk Foto: Hauke-Christian Dittrich

Salzgitter AG schreibt in Halbjahresbilanz schwarze Zahlen

Stand: 11.08.2021 12:10 Uhr

Die Salzgitter AG, Deutschlands zweitgrößter Stahlhersteller, hat dank steigender Preise und Nachfrage im ersten Halbjahr schwarze Zahlen geschrieben.

Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, erwirtschaftete er den höchsten Vorsteuergewinn seit 13 Jahren. Nach Steuern steht ein Plus von knapp 231 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum 2020 machte der Konzern Corona-bedingt einen Verlust von 145 Millionen Euro. Weil aufgrund der Corona-Pandemie in manchen Branchen Metalle knapp werden, kann die Salzgitter AG höhere Preise verlangen.

Salzgitter will auf Wasserstoff umstellen

Derweil plant das Unternehmen die Abkehr von der Kokskohle, deren Verbrennung klimaschädliches CO2 freisetzt. "Unsere Ambition ist es, bereits Ende 2025 mit der wasserstoffbasierten Stahlerzeugung starten zu können", kündigte Vorstandschef Gunnar Groebler an. Eine erste Pilotanlage zur vorgeschalteten Gewinnung von Wasserstoff mit Ökostrom gibt es im Hauptwerk schon. Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß mit dem neuen Verfahren um 30 Prozent, bis 2050 um 95 Prozent sinken.

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NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 11.08.2021 | 11:00 Uhr

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