Stand: 02.02.2023 10:55 Uhr

Kaffeefett auf der A7: Was wir über den Vorfall wissen

Reinigungsarbeiten auf der A7 bei Göttingen. © NDR
Tagelang wurde die A7 bei Göttingen von dem Kaffeefett gereinigt.

Die A7 war Mitte Januar zwischen Northeim und Lutterberg fast eine Woche lang gesperrt. Der Grund: Vermutlich ein Lkw hatte auf rund 60 Kilometern Kaffeefett verloren. Die Polizei sucht noch immer nach dem Verursacher. Was bisher bekannt ist - und was nicht. Ein Überblick:

Was wissen wir?

In der Nacht vom 8. auf den 9. Januar 2023 hat vermutlich ein großer Lkw die fettige Substanz verloren. Die Polizei meldete am 9. Januar um 0.00 Uhr, dass ein Fahrzeug einen Stoff verloren habe, der "extreme Glätte verursacht". Daraufhin wurde die A7 Richtung Süden zwischen Northeim-Nord und Hann. Münden/Lutterberg voll gesperrt. Der Fernverkehr wurde großräumig von Hannover über Paderborn nach Kassel umgeleitet, dennoch stauten sich die Fahrzeuge in einigen Orten in Südniedersachsen enorm - unter anderem in Hann. Münden und Dransfeld (Landkreis Göttingen). Am 14. Januar, sechs Tage nach der ersten Meldung, war die A7 wieder komplett befahrbar. Als klar war, dass der Asphalt sicher ist, hoben Behörden ein zunächst verhängtes Tempolimit Ende Januar auf.

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR Info | 01.02.2023 | 21:45 Uhr

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