Stand: 12.10.2021 17:12 Uhr

Göttingen: Suche nach Blindgängern geht weiter

Ein Einsatzfahrzeug Kampfmittelräumdienst steht an einer Einsatzstelle. © picture alliance/dpa Foto: Swen Pförtner
In der Göttinger Weststadt werden drei Bomben-Verdachtspunkte untersucht. (Themenbild)p

Experten schätzen, dass in Göttingen noch 80 Blindgänger im Boden liegen könnten. Ab Montag untersucht eine Fachfirma die ersten drei Verdachtspunkte in der Weststadt. Die Experten beginnen auf einer Freifläche westlich der Leine; die Anwohner sind bereits informiert. Für die ersten drei Bomben-Sondierungen muss niemand die Wohnung verlassen, sagte ein Stadtsprecher. Allerdings werden die Außenbereiche teilweise gesperrt und es kann zu Lärm kommen. Zwei weitere Verdachtspunkte sind unter einem Kulturzentrum. Sie sollen möglichst bald geprüft werden. Zuletzt war in der vergangenen Woche eine 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg bei Bauarbeiten am Weender Tor entdeckt wurden. Sie konnte nach der Evakuierung von rund 20.000 Menschen entschärft werden.

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Sprengmeister Thorsten Lüdeke (rechts) und sein Team vom Kampfmittelbeseitigungsdienst präsentieren in der Nacht zum Freitag die Bombe, wegen der in Göttingen 20.000 Menschen ihre Häuser verlassen mussten. © picture alliance/dpa Foto: Stefan Rampfel

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 12.10.2021 | 06:30 Uhr

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