Stand: 14.07.2020 15:45 Uhr

Autokorso gegen geplantes Atommüll-Zwischenlager

Das ehemalige Kernkraftwerk Würgassen von außen. © dpa Bildfunk Foto: Swen Pförtner
Das geplante Atommüll-Zwischenlager in Würgassen an der Landesgrenze zu Niedersachsen soll ab 2027 in Betrieb gehen.

Gegen ein geplantes Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktiven Müll am stillgelegten Atomkraftwerk Würgassen (Nordrhein-Westfalen) soll es am Mittwoch einen Autokorso geben. Das von der bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) geplante Lager an der Landesgrenze zu Niedersachsen und Hessen soll ab dem Jahr 2027 nahezu allen in Deutschland anfallenden Atommüll aufnehmen soll, der nicht hoch radioaktiv ist. In Würgassen soll dieser für den Transport ins Endlager Konrad bei Salzgitter zusammengestellt werden. Mit dem Autokorso, der um 15 Uhr in Lauenförde (Landkreis Holzminden) starten soll, will der Verein "Atomfreies 3-Ländereck" auf die in der Region drohenden Atommülltransporte und die Errichtung des "Atommüll-Verschiebebahnhofs" aufmerksam zu machen.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 14.07.2020 | 17:00 Uhr

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