Stand: 28.01.2019 14:06 Uhr

Aggressiver Marderhund in Braunschweig unterwegs

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Marderhunde breiten sich in Niedersachsen immer stärker aus.

Die Stadt Braunschweig warnt vor einem aggressiven Marderhund im Norden des Stadtgebietes. Im Bereich Rühme und Kralenriede soll er in den vergangenen Tagen bereits Hunde angegriffen und mehrere Menschen gebissen haben. Die zuständigen Jagdpächter suchten intensiv nach dem Tier, bislang allerdings erfolglos, sagte ein Stadtsprecher. Der Marderhund sei vermutlich an der Staupe erkrankt, wodurch auch seine Aggressivität erklärt werden könne. Die Staupe ist eine Viruserkrankung, die bei Wildtieren weit verbreitet, aber nicht auf Menschen übertragbar ist. Hunde- und Katzenhalter in Rühme, Bienrode, Kralenriede und Querum sollten ihre Tiere möglichst nicht frei laufen lassen und deren Impfschutz überprüfen. Wer den Marderhund, der wie eine Mischung aus Hund und Waschbär aussieht, entdeckt, solle umgehend die Polizei oder die Jagdbehörde unter (0511) 470-5740 informieren. Marderhunde haben sich in den vergangenen Jahrzehnten immer stärker in Niedersachsen ausgebreitet.

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Marderhund breitet sich in Niedersachsen weiter aus

Der Marderhund kann sich mangels Feinden weitgehend ungestört in Niedersachsen ausbreiten. Besonders viele Tiere leben laut Landesjägerschaft in Uelzen, Gifhorn, Lüneburg und Cuxhaven. (23.12.2018) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 28.01.2019 | 14:30 Uhr

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