Stand: 24.05.2020 11:24 Uhr

Niedersachsen: Hunderte demonstrieren friedlich

Mit einem Schild "#Leavenoonebehind" stehen Demonstranten mit Mundschutz während der Kundgebung "Den Druck aufrechterhalten" für eine humane Flüchtlingspolitik. © dpa-Bildfunk Foto: Peter Steffen/dpa
Am Wochenende sind mehrere Hundert Menschen in Niedersachsen auf die Straße gegangen - unter anderem für ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik.

In Niedersachsen sind am Wochenende mehrere Hundert Menschen bei unterschiedlichen Demonstrationen auf die Straßen gegangen. In den Städten Hannover, Osnabrück, Oldenburg und Göttingen demonstrierten mehr als 500 Bürgerinnen und Bürger anlässlich des bundesweiten Aktionstages des Bündnisses "Seebrücke" für ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik. Sie forderten, angesichts der Corona-Pandemie die Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln zu evakuieren und Sammelunterkünfte aufzulösen. Die Polizei meldete keine Vorkommnisse.

Hunderte demonstrieren gegen Corona-Maßnahmen

In Hannover, Braunschweig, Göttingen und Bremen haben rund 400 Menschen gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie demonstriert. Die Kritiker forderten die Aufhebung aller Einschränkungen. Zudem kamen in allen Städten Gegendemonstranten zusammen. Alle Versammlungen seien friedlich verlaufen, hieß es aus Polizeikreisen.

"Bündnis gegen Rechts" mobilisiert 400 in Braunschweig

Die größte Gegendemo hat das "Bündnis gegen Rechts" in Braunschweig initiiert. 400 Sympathisanten der Initiative demonstrierten gegen eine Anti-Corona-Kundgebung der Partei "Die Rechte" und nach eigenen Angaben gegen Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 23.05.2020 | 15:00 Uhr

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