VIDEO: Friedeburg: Starkregen setzt Straßen unter Wasser (2 Min)

Nach schweren Gewittern wird es heute freundlicher

Stand: 15.07.2021 07:38 Uhr

Nach schweren Gewittern am Mittwoch mit Starkregen bis in die Nacht wird es heute im Norden vielerorts freundlicher - vereinzelte Gewitter sind aber weiterhin zu erwarten.

Sowohl in Mecklenburg-Vorpommern als auch in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen kann es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) weiterhin Gewitter geben. Insbesondere im niedersächsischen Bergland sind einzelne Schauer oder Gewitter möglich. Auch in Vorpommern und im Süden Mecklenburgs sind einzelne Gewitter wahrscheinlich, eng begrenzt mit Starkregen zwischen 20 und 30 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie Hagel und Sturmböen von bis zu 70 Kilometern pro Stunde. Ansonsten ist es teils bewölkt, teils heiter und sonnig bei Höchstwerten von 23 bis 28 Grad im ganzen Norden.

Viele Einsätze für die Feuerwehr in Uetersen

Am Mittwoch waren zum Teil starke Unwetter über Norddeutschland gezogen. In Uetersen im Landkreis Pinneberg (Schleswig-Holstein) musste die Feuerwehr am Mittwoch zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. In rund 60 Fällen wurden am Mittwochabend überflutete Keller, Straßen und Grundstücke leer gepumpt, wie der Kreisfeuerwehrverband mitteilte. Besonders heftig trafen demnach die Wassermassen die Fußgängerzone, vier Wohnblocks und das Gelände einer Chemiefirma, bei der die Produktionshallen voll zu laufen drohten. Außerdem stürzten Bäume auf Straßen. Auch in anderen Orten im Landkreis Pinneberg sowie im Landkreis Segeberg mussten die Kräfte vereinzelt ausrücken.

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In Pleetz bei Friedland (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) und in Ducherow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) trafen am Mittwoch Blitze zwei Wohnhäuser und setzten sie in Brand. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilte. Feuerwehren mussten in beiden Landkreisen vereinzelt ausrücken, um voll gelaufene Keller leerzupumpen und umgestürzte Bäume zu beseitigen. Zu großen Schäden kam es aber nicht, hieß es.

Voll gelaufene Keller im Landkreis Wittmund

Am Dienstag hatte heftiger Regen zahlreiche Feuerwehreinsätze im niedersächsischen Landkreis Wittmund nach sich gezogen. In Horsten und Etzel (Gemeinde Friedeburg) waren laut dem Ortsbrandmeister bei rund 90 Litern Regen innerhalb von 45 Minuten mehrere Keller vollgelaufen und Straßen überschwemmt worden.

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