Stand: 01.08.2018 19:34 Uhr

3.000 Funklöcher in Niedersachsen identifiziert

Mehr als 3.000 Funklöcher sind von den Niedersachsen gemeldet worden.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) sieht erhebliche Probleme im Mobilfunknetz. Konkret hat sein Ministerium in Niedersachsen bei einer Untersuchung unter Einbeziehung von Bürgermeldungen mehr als 3.000 Funklöcher identifiziert. Bei einem Aufruf des Ministeriums im April hatten mehr als 9.000 Bürger auf konkrete Lücken im Mobilfunknetz hingewiesen. Das Wirtschaftsministerium hat die Meldungen darauf genauer ausgewertet.

Bis 2021 sollen alle Funklöcher verschwunden sein

Hinweise kamen zu den drei Mobilfunkanbietern Telekom, Vodafone und Telefonica. Vor allem aus ländlichen Regionen habe es viele Rückmeldungen gegeben. "Wir haben in Sachen Mobilfunkausbau versagt", sagte Althusmann NDR 1 Niedersachsen und meint damit sowohl den Bund als auch das Land. Es habe in den vergangenen Jahren praktisch keine Kontrolle der Mobilfunk-Firmen gegeben. Althusmann will nun die Anbieter verpflichten, auch in abgelegenen Regionen für besseren Empfang zu sorgen. Notfalls will der Minister mit Fördergeldern des Landes nachhelfen. Als Ziel hat sich Althusmann gesetzt, dass bis 2021 alle Funklöcher in Niedersachsen verschwunden sein sollen.

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Deutlich mehr Funklöcher als angenommen

Knapp 9.000 Niedersachsen haben dem Wirtschaftsministerium Funklöcher gemeldet: deutlich mehr als angenommen, so Minister Althusmann. Bis Ende 2019 will er alle Lücken geschlossen haben. (17.07.2018) mehr

500 Millionen Euro für schnelles Internet

Mit einem sogenannten Sondervermögen will die Landesregierung die Digitalisierung voranbringen. Noch in diesem Jahr wird eine halbe Milliarde Euro für schnelles Internet bereitgestellt. (24.04.2018) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 01.08.2018 | 10:00 Uhr

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