Stand: 11.12.2018 04:47 Uhr

Trinkwasser: Grundsatzplan wird entwickelt

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Wie lässt sich die Qualität des Trinkwassers in MV erhalten? Der Grundsatzplan soll Antwort geben. (Archivbild)

Umweltminister Till Backhaus (SPD) lässt einen neuen Grundsatzplan für die Trinkwasser-Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern entwickeln. Das Konzept soll die Risiken der Wasserversorgung darstellen und erläutern, vor welchen Herausforderungen kommunale Zweckverbände und Stadtwerke in den nächsten Jahren stehen.

Klimawandel und Landflucht als Herausforderungen

Der Grundsatzplan Trinkwasserversorgung 2040 soll Antworten darauf geben, wie sich die Trinkwasserqualität erhalten lässt. Der Auftrag dazu wurde extern ausgeschrieben. Backhaus' Ministerium spricht von Herausforderungen durch den Klimawandel und durch den Bevölkerungsverlust auf dem Land.

Pro-Kopf-Verbrauch seit 1990 fast halbiert

Eine besondere Situation entstehe in den touristischen Zentren: Dort gebe es gerade in den Sommermonaten ein hohe Nachfrage nach Trinkwasser. Der Großteil wird aus dem Grundwasser gewonnen, das sei fast überall ausreichend vorhanden. An Einzelstandorten würden sich aber Nutungsgrenzen abzeichnen, so das Ministerium. Seit Jahren geht der Wasserverbrauch im Land zurück. Pro Kopf lag er zuletzt bei 106 Litern, 1990 betrug der Wert noch 180 Liter.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 10.12.2018 | 19:00 Uhr

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