Eine Impfdosis und eine Spritze © Colourbox Foto: Beneda Miroslav

Impfpanne in Stralsund wird vor Amtsgericht verhandelt

Stand: 23.09.2021 12:44 Uhr

Der Impfarzt hat Einspruch gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Stralsund eingelegt. Ihm wird vorgeworfen, mehreren Menschen die fünffache Dosis eines Corona-Impfstoffes verabreicht zu haben.

Dem 82 Jahre alten Arzt im Ruhestand wird vorgeworfen, Ende Dezember vergangenen Jahres in einer Pflegeeinrichtung mehreren Menschen die fünffache Dosis eines Corona-Impfstoffes verabreicht zu haben - betroffen sollen acht Pflegekräfte sein. In den polizeilichen Ermittlungen hatte der Arzt jede Verantwortung abgestritten.

Einspruch des Arztes führt zu Prozess

Die Betroffenen klagten eigenen Angaben zufolge noch lange über Kreislaufprobleme, Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen. Die Staatsanwaltschaft Stralsund hatte daraufhin einen Strafbefehl mit einer Geldbuße im vierstelligen Bereich gegen den Arzt erlassen. Sein Einspruch dagegen führt nun zu einem Prozess, hieß es seitens des Amtsgerichts.

Verfahren gegen beteiligte Krankenschwester eingestellt

Das Verfahren gegen eine beteiligte 44-jährige Krankenschwester, die die Spritzen aufgezogen hatte, wurde gegen Zahlung von 1.000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung im Gesundheitswesen eingestellt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 23.09.2021 | 13:00 Uhr

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