Stand: 02.06.2020 08:06 Uhr

Greifswald: Gesunkener Kutter soll gehoben werden

An einer Kaimauer ragen Masten und Aufbauten eines gesunkenen Kutters aus dem Wasser. Im Hintergrund sind Sportboote an ihren Liegeplätzen zu sehen. © Robert Schubert Foto: Robert Schubert
Warum der Holzkutter "Antigua" an seinem Liegeplatz gesunken ist, steht noch nicht fest.

Im Greifswalder Museumshafen laufen die Vorbereitungen zur Bergung eines gesunkenen Zweimasters. Das 17 Meter lange Holzschiff "Antigua" war in der Nacht zu Pfingstsonntag aus noch ungeklärter Ursache gesunken. Die Feuerwehr hat eine Ölsperre um den Rumpf gelegt, bislang sind nur geringe Mengen Öl ausgetreten.

Bergung erst nach Begutachtung

Das Schiff ist 1958 als Fischkutter gebaut worden und wurde zuletzt als Ausflugsschiff genutzt. Wann genau es gehoben werden kann, ist noch offen. Hafenmeister Perry Schongalla sagte, zunächst müsse ein Gutachter den Schaden einschätzen. Die Wasserschutzpolizei ermittelt zur Unglücksursache.

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Ein gesunkener Kutter hängt nach der Bergung am Kran. © NDR Foto: Matthias Klemme

Archiv: Kutter gehoben und abgedichtet

Der im Greifswalder Museumshafen gesunkene Räucherfisch-Kutter "Tortuga" schwimmt wieder. Mithilfe eines Krans ist das Schiff abgedichtet worden. Die Ursache für die Havarie ist weiter unklar. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 02.06.2020 | 08:00 Uhr

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