Stand: 09.12.2019 15:40 Uhr

Fleesensee: Eigner will 30 Millionen Euro investieren

Luftaufnahme der Ferienanlage Fleesensee © dpa/Picture Alliance Foto: Bernd Wüstneck/dpa/Picture Alliance
Zur Ferienanlage gehört auch das Schloss Fleesensee, das umfassend saniert werden muss.

Die Tourismusanlage Land Fleesensee in Göhren-Lebbin bei Malchow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) will in den kommenden fünf Jahren rund 30 Millionen Euro in das Hotelresort investieren. Nach Angaben der Eigentümergruppe 12.18 Investment Management GmbH mit Standort in Düsseldorf sind neben notwendigen Sanierungen im Schlosshotel auch ein neues Sporthotel sowie Konzepte für das Thermalbad und das Dorfhotel geplant.

Neues Sporthotel geplant

Das neu geplante Sporthotel soll 72 Zimmer haben und zwischen Golfclub und dem Dorf entstehen. Als sogenannte "Active World" soll es sich mit Sport-, Freizeit- und Wellnessangeboten unter anderem an Vereine, zum Beispiel für Trainingslager richten. Für das Dorfhotel ist eine Erweiterung geplant, die speziellen Angeboten für Kinder, wie eine neue Schwimmlandschaft enthalten soll. Bis 2021 sollen alle Umbauten dort abgeschlossen sein.

Robinson Club verlängert bis 2030

Miteigentümer des 550 Hektar großen Feriendorfes, das zu den größten Ferienanlagen bundesweit zählt, ist seit 2014 neben der Düsseldorfer Unternehmensgruppe auch das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin. Deren Aufgabe ist die Sicherung der Renten und Altersbezüge seiner Mitglieder. Bis 2030 ist außerdem der Weiterbetrieb des Robinson Clubs beschlossen worden, der damals der erste auf deutschem Boden war.

Luftaufnahme der Ferienanlage Fleesensee © dpa Foto: Bernd Wüstneck
Für 200 Millionen Euro wurde die Ferienanlage im Jahr 2000 erbaut. (Archivbild)
Großprojekt für 200 Millionen Euro

Land Fleesensee war um die Jahrtausendwende für rund 200 Millionen Euro gebaut worden. Die Anlage wurde ursprünglich über einen Fonds finanziert, die 1.800 Gesellschafter waren jedoch lange Zeit von der Gewinnausschüttung enttäuscht. 2012 wurde der Verkauf beschlossen. Seinerzeit endeten die mit der öffentlichen Förderung in Höhe von 50 Millionen Euro verbundenen Verpflichtungen. Mit dem Verkaufspreis wollten die Banken auch einen 1999 in Schweizer Franken aufgenommenen Kredit von umgerechnet 52 Millionen Euro ablösen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 09.12.2019 | 16:00 Uhr

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