Ein brennender Eurofighter stürzt über einem Wald ab. © Thomas Steffan Foto: Thomas Steffan

Eurofighter-Absturz: Strafrechtliche Ermittlungen beendet

Stand: 24.11.2020 12:00 Uhr

Die Neubrandenburger Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen wegen des Absturzes zweier Eurofighter-Maschinen über der Nossentiner Heide eingestellt. Bei dem Unfall im Juni 2019 war ein Pilot ums Leben gekommen.

17 Monate nach dem Eurofighter-Unglück mit einem getöteten Piloten über der Mecklenburgischen Seenplatte hat die Staatsanwaltschaft alle Ermittlungen eingestellt. Nach Erkenntnis der Staatsanwaltschaft war es der Pilot, der bei dem Unglück ums Leben gekommen ist, der für den Unfall verantwortlich war. Die Auswertung der GPS-Daten habe ergeben, dass dieser Pilot den Mindestabstand zu den anderen Maschinen nicht eingehalten und regelwidrig deren Flugbahn gekreuzt habe. Die anderen an der Luftkampfübung beteiligten Piloten treffe keine Schuld.

Zwei Piloten überlebten

Am 24. Juni 2019 waren über dem Fleesensee insgesamt drei Eurofighter-Kampfflugzeuge unterwegs. Zwei der Maschinen stießen zusammen. Die brennenden Wracks stürzten auf ein Feld und in einen Wald. Ein 27 Jahre alter Pilot starb. Der Pilot der zweiten Unglücksmaschine konnte sich per Fallschirm retten. Der dritte Pilot flog zurück nach Rostock-Laage.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 24.11.2020 | 12:00 Uhr

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