Stand: 06.03.2017 16:40 Uhr

Biogas-Havarie: Millionenschaden vermutet

Bei der Havarie einer Biogasanlage in Göhren (Landkreis Ludwigslust Parchim) könnte Polizeiangaben zufolge ein Millionenschaden entstanden sein. In dem Dorf in der Nähe von Crivitz war am Montag sogenanntes Gärsubstrat ausgetreten und mehrere Hundert Meter über Felder bis in den Ort gelaufen. Bewohner beschrieben, dass die gülleähnliche Flüssigkeit auf einem Hof im Ort zeitweilig bis zu einen halben Meter hoch gestanden habe.

Fünf Grundstücke betroffen

Laut Polizei ist eine "enorme Größenordnung" an Gärsubstrat ausgetreten. Insgesamt sind neben der Straße fünf Privatgrundstücke von der Havarie betroffen. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Göhren und Tramm sperrten die Straße und unterstützen Mitarbeiter der Biogasanlage bei ihrer Arbeit. Sie versuchten, einen Großteil der Flüssigkeit aufzusaugen.

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Mehrere Grundstücke sind von der Havarie in Göhren in der Nähe von Crivitz betroffen.
Ermittlungen wegen Bodenverunreinigung

Die genaue Menge des ausgetretenen Substrats ist noch unklar. Ein Sachverständiger soll nun klären, ob eine technische Ursache oder menschliches Versagen der Grund für die Havarie ist. Unklar ist auch noch, wie hoch der Schaden für die betroffenen Grundstücksbesitzer ist. Die Polizei ermittelt wegen Bodenverunreinigung.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 06.03.2017 | 16:30 Uhr

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