Mann vor einer Holzzuschneidemaschine

Beschäftigungsgesellschaft IPSE meldet Insolvenz an

Stand: 08.10.2021 11:34 Uhr

Die Gemeinnützige Innovative Personal- und Strukturentwicklungsgesellschaft Neustrelitz (IPSE) ist zahlungsunfähig. Die einst größte Beschäftigungsgesellschaft in der Mecklenburgischen Seenplatte sollte zum Jahresende aufgelöst werden. Finanzielle Schwierigkeiten zwingen nun zur Insolvenzanmeldung.

Betroffen von der Insolvenz sind nach NDR Informationen 20 sogenannte Mini-Jobber und das IPSE-Stammpersonal. Unklar ist, wie es mit den Service-Angeboten nun weiter geht. Die IPSE ist Träger der Schulsozialarbeit in der Seenplatte, betreibt aber auch Kleiderkammern, eine Möbelbörse und das Slawendorf am Zierker See in Neustrelitz. Gesellschafter sind die Stadt Neustrelitz und die Gemeinde Feldberger Seenlandschaft.

Langzeitarbeitslosen eine Perspektive bieten

Die Beschäftigungsgesellschaften im Land haben das Ziel, Langzeitarbeitslosen und älteren Menschen eine Perspektive zu bieten. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen jedoch drastisch zurück gegangen. Zudem hatte das Land versprochen, die Beschäftigungsgesellschaften mit 100.000 Euro jährlich zu unterstützen. Das Geld sei jedoch nicht in den Haushalt eingestellt worden, so der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund (parteilos).

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 08.10.2021 | 13:00 Uhr

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