Zwischen Hamburg und Haiti

Tiger als Nachbarn: Die Sundarbans, der größte Mangrovensumpf der Welt

Sonntag, 15. August 2021, 09:34 bis 10:00 Uhr, NDR Info

Von Achim Nuhr

Sundarbans © NDR Foto: Achim Nuhr
Die Fähre vom Festland zur Insel Ghodamara war kaputt - die Passagiere mussten mit einem wackligen Fischerboot fast eine ganze Stunde über das offene Meer fahren.

Im Grenzgebiet von Indien und Bangladesch, wo mächtige Flüsse in den Golf von Bengalen münden, liegen die Sundarbans. In dem größten Mangrovensumpf der Welt leben fast fünf Millionen Inder sowie zwei Millionen Bangladeschis, viele von ihnen auf überfüllten Inseln. Weil der Meeresspiegel steigt, bröckelt ihre Heimat: Mehrere Inseln versanken bereits komplett im Meer, weitere könnten in den nächsten Jahren folgen.

Eine Reise durch die Sundarbans - der größte Mangrovensumpf der Welt

Tigerspuren im Matsch in den Sundarbans, der größte Mangrovensumpf der Welt © NDR Foto: Achim Nuhr
Tigerspuren in den Sundarbans: Sie sind die bedrohlichsten der Tiere, die auf den Sundarbans oft gegenüber von Menschen gleich am anderen Flussufer leben.

Tausende Familien verloren bereits ihre Äcker, die Vereinten Nationen erklärten sie zu Umweltflüchtlingen. Der Autor bereiste die Sundarbans und fragte Einwohner und Experten nach der Zukunft der Region, die nur 80 Kilometer unterhalb der Millionenstadt Kalkutta beginnt.

 

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