Ein Schild warnt vor Glatteis. © dpa-Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte

Unwetterwarnung: Glätte vor allem in Niedersachsens Süden

Stand: 27.12.2021 06:04 Uhr

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Glättegefahr durch Blitzeis. Besonders die Südwesthälfte Niedersachsens sei betroffen. Für weite Teile von Mecklenburg-Vorpommern gelten Kälte-Warnungen.

Für Niedersachsens Süden ist seit Sonntagabend eine amtliche Unwetterwarnung aktiv. Demnach ist heute bis in die Vormittagsstunden mit Glatteis durch gefrierenden Regen oder Sprühregen zu rechnen. Laut DWD wird es nun wieder langsam milder. Vielerorts ist der Wetterumschwung mit Glättegefahr verbunden - wenn Regen auf die durchgefrorenen Böden fällt.

Wie es derzeit auf den Straßen aussieht, erfahren Sie rund um die Uhr im NDR Verkehrsstudio.

Eisregen zunächst südlich der Aller

Früheren Angaben des DWD zufolge muss zunächst südlich der Aller mit Glatteis gerechnet werden. Heute Morgen könnte es durch den gefrierenden Regen dann in der gesamten Südwesthälfte Niedersachsens glatt sein. Laut den Meteorologen besteht vor allem zwischen dem Weserbergland und dem Harz Unwettergefahr. Aber auch in anderen Teilen Norddeutschlands kann es örtlich glatt werden. Am Dienstag sollen sich die Wolken verdichten, bei Temperaturen von drei bis neun Grad wird mehr Regen erwartet.

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Autos fahren am frühen Morgen über den Messeschnellweg (Aufnahme mit langer Verschlusszeit). © dpa-Bildfunk Foto: julian Stratenschulte

Straßenlage in Niedersachsen entspannt sich nach Eisglätte

Am Dienstag steigen die Temperaturen im Land. Nur entlang der Elbe und im Wendland kann es zunächst noch glatt sein. mehr

Warnung vor Kälte in Mecklenburg-Vorpommern

In weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns gelten hingegen zunächst noch Warnungen vor strengem Frost mit Tiefsttemperaturen bis minus 13 Grad Celsius. Dort erwarten die Wetterexperten auch heute - zumindest östlich von Schwerin -, dass die Temperaturen kaum aus dem Frostbereich herauskommen werden.

Tödlicher Unfall im Landkreis Cloppenburg am Sonnabend

Auch an den Weihnachtstagen war es teilweise rutschig im Norden: Im niedersächsischen Landkreis Cloppenburg gab es am Sonnabendmorgen einen tödlichen Glätteunfall: Ein 22-jähriger Autofahrer sei mit seinem Wagen in Molbergen auf gerader, aber stellenweise glatter Strecke von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt, teilten Polizei und Feuerwehr mit. Der Mann starb an der Unfallstelle.

Winterdienst der Hamburger Stadtreinigung auch Weihnachten im Einsatz

Nach einer frostigen Heiligen Nacht war in Hamburg der Winterdienst der Stadtreinigung mit gut 100 Fahrzeugen im Einsatz. Auch dort gilt weiterhin die Warnung: Es muss mit überfrierender Nässe gerechnet werden.

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Im Fluss spiegeln sich kahle Bäume und Schilf. © NDR Foto: Günter Kamp aus Greifswald

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Dieses Thema im Programm:

NDR Info | 23.12.2021 | 21:45 Uhr

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