Stand: 19.10.2022 21:30 Uhr

Coronavirus-Blog: EMA empfiehlt Impfungen für Babys und Kleinkinder

NDR.de hat Sie auch am Mittwoch, 19. Oktober 2022, aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am Donnerstag geht es in einem neuen Blog weiter.

Das Wichtigste in Kürze:

  • EMA empfiehlt Impfungen für Babys und Kleinkinder
  • WHO: Weltweiter Gesundheitsnotstand wegen Corona bleibt vorerst
  • Metronom und Erixx: Zugausfälle im Norden wegen erkrankten Personals
  • Niedersachsen verzeichnet mehr Corona-Schutzimpfungen
  • Experten empfehlen neben Corona- auch Grippe-Impfung
  • DGKH: Nasenspray und Mundspülung können zum Schutz vor Infektion beitragen
  • Sieben-Tage-Inzidenzen der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner im Norden: 717,1 in Niedersachsen; 531,9 in Schleswig-Holstein; 253,9 in Hamburg; 688,1 in Mecklenburg-Vorpommern; 556,0 in der Stadtgemeinde Bremen; 670,5 bundesweit


21:30 Uhr

Coronavirus-Blog macht Pause

Das war's für heute mit der Berichterstattung über die Pandemie und deren Folgen in Norddeutschland. Vielen Dank für Ihr Interesse! Am Donnerstagmorgen sind wir mit einem neuen Blog wieder für Sie im Einsatz. Wir wünschen Ihnen eine gute Nacht!


19:16 Uhr

EMA genehmigt Corona-Impfungen für Babys und Kleinkinder

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat Corona-Impfungen für Kinder im Säuglings- und Kleinkindalter genehmigt. Die Behörde mit Sitz in Den Haag erteilte heute grünes Licht für die Impfstoffe von Biontech und Moderna. Sie empfehle den Comirnaty-Impfstoff von Biontech für Kinder zwischen sechs Monaten und vier Jahren und den Moderna-Impfstoff Spikevax für Kinder zwischen sechs Monaten und fünf Jahren, teilte die Behörde mit. Die jeweiligen Dosen würden reduziert im Vergleich zu den anderen Altersgruppen.

Nun muss die EU-Kommission der Zulassung noch zustimmen; das gilt als Formsache. Ob aber überhaupt Babys eine Corona-Impfung angeboten wird, ist eine Entscheidung der jeweiligen EU-Mitgliedsstaaten. Nach Angaben der Experten der EMA hatten Studien gezeigt, dass auch Babys und Kleinkinder bei einer sehr geringen Dosis vor einer Infektion geschützt würden.


18:15 Uhr

952 neue Corona-Infektionen im Bundesland Bremen registriert

Die Gesundheitsämter im Land Bremen haben 952 neue Corona-Infektionen registriert - 767 in der Stadtgemeinde Bremen und 185 in Bremerhaven. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt in Bremen auf 556,0 (Vortag: 533,9), in Bremerhaven steigt der Wert von 593,3 (Vortag) auf 632,3. Die Zahl der Todesfälle im Land Bremen seit Beginn der Pandemie liegt bei insgesamt 837(+1).


17:54 Uhr

2.259 neue Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern

Die Gesundheitsbehörden in Mecklenburg-Vorpommern geben die Zahl der Neuinfektionen mit 2.259 an. Das sind 130 Fälle mehr als vor sieben Tagen. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 2.509 (+5), die Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 14,3 (Vortag: 14,8). Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 688,1 (+14,7). Die höchste Inzidenz hat der Landkreis Vorpommern-Rügen mit 773,4, die niedrigste der Landkreis Rostock mit 623,8.

Weitere Informationen
Ein Balkendiagramm vor einem Coronavirus. © COLOURBOX Foto: Volodymyr Horbovy

Corona in MV: Daten und Fakten zur Infektionswelle

Das Infektionsgeschehen in Mecklenburg-Vorpommern ist seit einiger Zeit rückläufig. Wir werden diesen Artikel zunächst nicht mehr aktualisieren. mehr


17:28 Uhr

Wirtschaftsminister appelliert an Tourismus-Fachkräfte in MV

Besonders die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass viele Fachkräfte die Tourismusbranche in der Krisenzeit verlassen und sich in anderen Wirtschaftsbereichen einen neuen Job gesucht haben. Angesichts des Fachkräftemangels im Tourismus hat Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) vor allem an junge Menschen appelliert, ihre berufliche Zukunft im Bundesland zu suchen. Jeder, der im Nordosten aufwachse, habe "richtig gute Chancen", sich in dem Bundesland auch beruflich zu verwirklichen. Es müsse zugleich gefragt werden, wie attraktiv die Tourismusbranche als Arbeitgeber mit Blick auf Gehälter, Arbeitszeiten und Aufstiegschancen sei. Für die Fachkräftegewinnung müssten auch Pendler ins Land zurückgeholt und eine organisierte Zuwanderung umgesetzt werden, so Meyer.


16:52 Uhr

Niedersachsen verlängert Corona-Hilfe für Reisebusbranche

Das Wirtschaftsministerium hat die Corona-Hilfen für die niedersächsische Reisebusbranche verlängert. Dadurch könnten Unternehmen bis zum 25. November Mittel beantragen, teilte das Ministerium heute mit. Dafür stellt das Land insgesamt 14 Millionen Euro bereit. Im Moment stehen davon noch 8,2 Millionen Euro zur Verfügung. Sehr viele Branchen in Niedersachsen würden unter massiven wirtschaftlichen Folgen der Pandemie leiden. Für die mittelständischen Reisebusunternehmen bedeute das nach wie vor erhebliche Umsatzausfälle, sagte Verkehrsminister Bernd Althusmann. Das liege insbesondere an abgesagten Winter- und Weihnachtsreisen sowie an ausgefallenen Klassenfahrten und Gruppentouren. Die Richtlinie für Hilfen an die Busbranche lief am 31. Dezember 2021 aus. Insgesamt wurden bisher 85 Förderanträge von rund 5,8 Millionen Euro bewilligt.


16:13 Uhr

WHO: Weltweiter Gesundheitsnotstand wegen Corona bleibt vorerst

Die Corona-Pandemie gilt vorerst weiter als weltweiter Gesundheitsnotstand. Das hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) heute auf Anraten eines unabhängigen Expertenausschusses beschlossen. "Die Pandemie ist noch nicht vorbei", sagt WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Der Notstand gilt seit Ende Januar 2020. Die Erklärung einer Notlage ist die höchste Alarmstufe, die die WHO verhängen kann. Damit verbunden sind keine besonderen Auflagen. Die WHO nutzt dieses Instrument vielmehr, um Regierungen und Öffentlichkeit zu alarmieren, dass es eine akute Bedrohung gibt und sie sich darauf vorbereiten müssen. Ob und welche Einschränkungen Behörden verhängen, entscheiden die Regierungen jeweils selbst.

Zwar hat die Welt die Corona-Pandemie mittlerweile mit den Impfstoffen und den Medikamenten deutlich besser im Griff als beim erstmaligen Auftreten des neuartigen Virus Ende 2019 in China. Schwere Covid-19-Verläufe sind seltener. Aber das Sars-CoV-2-Virus verbreitet sich weiter und mit der kälteren Jahreszeit steigen die Fallzahlen in Deutschland und vielen anderen Ländern wieder an. Der WHO wurden aus aller Welt bislang rund 620 Millionen Corona-Infektionen und gut 6,5 Millionen Todesfälle gemeldet. Die Dunkelziffer dürfte aber viel höher sein, weil vielerorts nicht oder wenig getestet wird und Todesursachen nicht überall korrekt festgehalten und gemeldet werden.


15:14 Uhr

Mehr als 600 Verstöße gegen Maskenpflicht in Flugzeugen

Fast 200.000 Euro Bußgelder sind gegen Fluggäste in der Corona-Pandemie wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht in Flugzeugen verhängt worden. Seit 2020 leitete das Luftfahrtbundesamt (LBA) 612 Verfahren gegen Passagiere ein, die die Maskenpflicht missachteten, wie die Behörde der Deutschen Presse-Agentur heute bestätigte. Die Bußgeldsumme für diese Verstöße belief sich demnach auf 196.541 Euro. Zunächst hatte der "Spiegel" darüber berichtet. Die Maskenpflicht in Flugzeugen war zum 1. Oktober dieses Jahres ausgelaufen - bis dahin registrierte das Amt 253 Verstöße in 2022, im vergangenen Jahr waren es 276 Verstöße. Wer sich weigerte im Flieger seine Maske korrekt zu tragen, musste laut LBA in der Regel eine Geldbuße von 500 Euro zuzüglich Gebühren und Auslagen zahlen. Wenn der Maskenverweigerer sich einsichtig und geständig zeigte, konnte die Geldbuße demnach auf 250 reduziert werden.


14:30 Uhr

Niedersachsen gibt bis zu acht Millionen Euro für kommunale Kultur

Kommunale Kultureinrichtungen, die im vergangenen Winter durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Beschränkungen in Not geraten sind, bekommen Geld vom Land Niedersachsen. Das Wissenschafts- und Kulturministerium stellt dafür insgesamt bis zu acht Millionen Euro bereit. Mit dem neuen Programm könnten die Einrichtungen die schlimmsten Verluste abfedern, sodass Niedersachsens Kulturangebot auch zukünftig breit aufgestellt, vielfältig und flächendeckend sein werde, hieß es aus dem Ministerium. Antragsberechtigt sind demnach etwa kommunale Theater, Museen, Bibliotheken, soziokulturelle Einrichtungen und Musikschulen, die nicht ausschließlich gewinnorientiert arbeiten.


13:39 Uhr

Bund der Steuerzahler: Kritik an "unnötigem Impfzentrum" in Hamburg

Der Bund der Steuerzahler kritisiert in seinem heute veröffentlichten Schwarzbuch mit Fällen von angeblicher Geldverschwendung auch ein extra für die etwa 100.000 Mitarbeitenden der Stadt Hamburg eingerichtetes Impfzentrum. Dort sollten Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus durchgeführt werden. Die Kosten allein für die Infrastruktur betrugen demnach 1,2 Millionen Euro - unter anderem für medizinisches und Sicherheitspersonal, Schutz- und Hygienekonzepte, Reinigung und IT-Infrastruktur. Stark nachgefragt wurde das Impfzentrum dann allerdings nicht: Statt 16.800 Impfungen wurden dort nach Angaben des Steuerzahler-Bundes nur 8.300 verabreicht. Am Ende mussten den Angaben zufolge rund 1.000 Impfdosen weggeworfen werden.


13:20 Uhr

Niedersachsen verzeichnet mehr Corona-Schutzimpfungen

In Niedersachsen haben sich in der vergangenen Woche so viele Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen wie zuletzt Ende April. Insgesamt seien landesweit 67.700 Impfungen verzeichnet worden, teilte heute ein Sprecher des Gesundheitsministeriums mit. Er betonte, dass eine vierte Impfung insbesondere für Menschen über 60 Jahren und Risikopatienten wichtig sei. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden bislang insgesamt rund 18,8 Millionen Corona-Schutzimpfungen im Bundesland verabreicht - etwa 6,4 Millionen Erstimpfungen, 6,2 Millionen Zweitimpfungen, rund 5,3 Millionen Drittimpfungen und etwa 1,1 Million Viertimpfungen. In Niedersachsen leben rund acht Millionen Menschen.


13:10 Uhr

Viele Infektionen bei Personal an Kliniken in Verden und Achim

Die Kliniken Verden und Achim haben mit einem hohen Krankenstand beim Personal zu kämpfen. Amtsärztin Jutta Dreyer bestätigte einen erheblichen Anstieg der Corona-Infektionszahlen im Landkreis Verden. Der ärztliche Direktor der Aller-Weser-Kliniken, Peter Ahrens, kämpft eigenen Angaben zufolge damit, alle Schichten in den Häusern besetzen zu können. Gleichzeitig werde eine Station bereits wieder zu einer reinen Corona-Station umgewandelt, so der ärztliche Direktor.


12:41 Uhr

Wegen Corona-Lage: Hacker-Kongress in Hamburg abgesagt

Der Chaos Computer Club (CCC) hat seinen 37. Chaos Communication Congress in Hamburg abgesagt. Aufgrund der anhaltenden Corona-Situation sehe sich der CCC gezwungen, erneut auf den Kongress zu verzichten, teilte die Organisation auf ihrer Webseite mit. Das Event der Hackerszene mit mehr als 10.000 Besuchern sollte Ende Dezember in den Messehallen stattfinden. Voraussichtliche Hygieneauflagen seien zwar umsetzbar, würden die Atmosphäre des Kongresses aber beeinträchtigen, begründete der CCC seine Entscheidung. Stattdessen könnten kleinere, dezentrale Events möglich sein.


12:14 Uhr

Umfrage: Drei Viertel der Berufstätigen gehen krank zur Arbeit

Rückenschmerzen, ansteckende Infekte und auch positive Corona-Tests sind für viele Beschäftigte in Deutschland offenbar kein Grund, zu Hause zu bleiben: Drei Viertel der Berufstätigen gehen lieber krank zum Job, wie heute veröffentlichte Umfrage-Ergebnisse der Pronova-Betriebskrankenkasse ergab. 28 Prozent der Befragten bleiben demnach bei Krankheiten konsequent zu Hause und arbeiten nicht. Jeder Fünfte sucht dagegen selbst mit ansteckenden Infekten den Arbeitsplatz auf. Mit positivem Corona-Test und mildem Verlauf sind es knapp zehn Prozent. In einer Zwischenstufe wichen 17 Prozent der an Covid-19 Erkrankten ins Homeoffice aus. Krank zu arbeiten ist aus Sicht von Medizinern gefährlich - für sich selbst, aber auch für andere, die angesteckt werden können.


11:20 Uhr

Umfrage: Große Mehrheit trägt zumindest ab und zu freiwillig Maske

Eine große Mehrheit der Deutschen trägt einer Umfrage zufolge zumindest in einigen Situationen freiwillig eine Mund-Nasen-Bedeckung zum Schutz vor dem Coronavirus. In einer Erhebung des Meinungsforschungsunternehmens Infas für die "Zeit" äußerten sich 73 Prozent der Teilnehmenden entsprechend, wie die Wochenzeitung heute vorab meldete. Wie häufig die Maske getragen wird, unterscheidet sich demnach aber: 16 Prozent der Befragten gaben an, sie würden "fast immer" freiwillig Maske tragen. 20 Prozent täten dies in öffentlichen Innenräumen. 37 Prozent erklärten, sie würden jeweils spontan entscheiden, etwa in Abhängigkeit davon, wie voll es an einem bestimmten Ort ist. 27 Prozent der Befragten sagten hingegen, sie würden "so gut wie nie" freiwillig eine Maske aufsetzen. Wegen steigender Infektionszahlen wird aktuell verstärkt darüber diskutiert, die Maskenpflicht wieder auszuweiten, etwa für alle öffentlichen Innenräume. Die Erhebung für die "Zeit" hatte Infas im September vorgenommen.


10:54 Uhr

Forscher fürchten stärkere Grippewelle und empfehlen Impfung

Während der Corona-Pandemie hat es jeweils im Herbst und Winter keine starken Grippewellen gegeben, weil die Menschen Abstand gehalten und sich durch Masken geschützt haben - es gab also kaum Ansteckungsmöglichkeiten. In dieser Zeit hat aber auch der Immunschutz vor einer Grippeerkrankung abgenommen, da es eben weniger Kontakte untereinander gab. Wie sich die Grippewelle hierzulande dieses Mal entwickelt, ist noch unklar. Das Robert Koch-Institut meldet allerdings bereits eine höhere Zahl an Erkrankten zu einem frühen Zeitpunkt der Grippesaison. Es besteht eine gewisse Sorge, dass Corona-Welle und Grippe-Welle zusammentreffen und bei schweren Verläufen sehr viele Patienten in den Krankenhäusern behandelt werden müssen. Eine Grippeimpfung wird deshalb - genauso wie eine Corona-Schutzimpfung - allen ab 60 Jahren sowie Risikopatienten empfohlen. Auch Schwangere sollten sich gegen Grippe impfen lassen.


10:14 Uhr

Nasenspray und Mundspülung können zum Schutz vor Infektion beitragen

Für die Vermehrung des Coronavirus spielt die Schleimhaut in Mund und Rachen eine entscheidende Rolle - besonders bei der Omikron-Variante. Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) empfiehlt daher zum Schutz vor einer Ansteckung - neben dem Tragen von FFP2-Masken - das Gurgeln mit Mundspülungen und die Anwendung von Nasensprays, weil beides nach aktueller Studienlage bei Omikron die Virenlast im Mund-Rachen-Raum senken kann. Eine Infektion können Sprays aber laut Forschenden nicht zu 100 Prozent verhindern - zumal die Infektion nicht nur in der Nase, sondern auch im Rachen stattfindet. Und wie lange Gurgeln die Virusmenge im Rachen wirklich reduzieren kann, ist ungewiss. Expertinnen und Experten gehen von einer Wirksamkeit über einige Minuten aus. Den besten Schutz vor einer Omikron-Infektion, darüber herrscht Einigkeit, bietet das Tragen von FFP2-Masken.


09:06 Uhr

Metronom und Erixx: Zugausfälle im Norden wegen erkrankten Personals

Die Eisenbahnbetreiber Metronom und Erixx in Norddeutschland haben derzeit Probleme, ihre Fahrpläne einzuhalten: Wegen immer mehr auch an Corona erkrankten Beschäftigten würden im Moment immer wieder Zugverbindungen ausfallen. Grund dafür sei, dass bei kurzfristigen Krankmeldungen und der dünner werdenden Personallage im Dienstplan nicht immer alle Schichten rechtzeitig nachbesetzt werden könnten, so Unternehmens-Sprecherin Miriam Fehsenfeld. Betroffen sind den Angaben zufolge Züge im gesamten Streckennetz. Die Unternehmen bitten ihre Fahrgäste, sich vor Reiseantritt auf den Webseiten von Metronom und Erixx oder in den Apps über ihre Zugverbindung zu informieren. Erixx und Metronom rechnen auch noch in der gesamten nächsten Woche mit Problemen.


08:00 Uhr

Laborzulieferer Sartorius mit Umsatz- und Gewinnplus

Der Pharma- und Laborausrüster Sartorius aus Göttingen hat nach einem starken ersten Halbjahr auch im dritten Quartal hohe Zuwächse bei Umsatz und Gewinn verzeichnet. Allerdings verlangsamte sich zuletzt das Wachstumstempo. Nach zweijähriger Sonderkonjunktur durch die Corona-Pandemie normalisiere sich die betreffende Nachfrage in der Biotechnologiesparte zügig, teilte der Konzern heute mit. Die Firma macht deshalb Abstriche beim Umsatzziel für den weiteren Verlauf des Jahres. Im vergangenen Quartal kletterte der Umsatz der DAX-Firma um gut 17 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro.


06:08 Uhr

Frankfurter Buchmesse öffnet ohne größere Auflagen

Die Frankfurter Buchmesse öffnet heute um 9 Uhr ihre Türen - zunächst nur für Fachbesucher. Die weltgrößte Bücherschau findet nach zwei Jahren mit Pandemie-bedingten Einschränkungen wieder ohne größere Corona-Schutzauflagen statt. Angemeldet sind den Angaben zufolge rund 4.000 Aussteller aus 95 Ländern. Gastland in diesem Jahr ist Spanien. Bei der offiziellen Eröffnung gestern Abend war auch das spanische Königspaar dabei.

Ein thematischer Schwerpunkt ist die aktuelle Lage im Iran. Darüber hinaus hat sich Kim de l'Horizon angekündigt, bekannt für den Roman "Blutbuch", der soeben mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Auch Bestsellerautorin Donna Leon kommt heute nach Frankfurt, um über ihr Leben und ihre Arbeit zu berichten. Am Freitagmittag öffnet die Buchmesse für das Lesepublikum. Die Messe endet am kommenden Sonntag mit der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an den ukrainischen Schriftsteller Serhij Zhadan.

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König Felipe VI. von Spanien (r) spricht während der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse auf dem Roten Teppich mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. © picture alliance/dpa | Sebastian Christoph Gollnow

Frankfurter Buchmesse: Königlicher Besuch zur Eröffnung

Spanien ist in diesem Jahr Gastland der Frankfurter Buchmesse. König Felipe VI. sprach bei der Eröffnungszeremonie am Dienstagabend. mehr


06:05 Uhr

Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen bei 717,1

Für Niedersachsen meldet das RKI am Morgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 717,1 (Vortag: 736,2 / Vorwoche: 774,0). Demnach wurden 13.793 neue Corona-Infektionen registriert (Vortag: 15.205 / Vorwoche: 4.766). 23 Menschen starben mit einer erkannten Infektion.


06:05 Uhr

Hamburg meldet 1.100 Corona-Neuinfektionen

In Hamburg wurden 1.100 neue Corona-Fälle registriert (Vortag: 2.263 / Vorwoche: 1.919). Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner liegt nach Angaben des RKI aktuell bei 253,9 (Vortag: 280,2 / Vorwoche: 370,6). Drei weitere Menschen mit einer Covid-19-Infektion starben.


06:05 Uhr

Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein bei 531,9

Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiter gesunken. Sie liegt aktuell bei 531,9, wie die Landesmeldestelle mitteilte. Vor einer Woche betrug die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche 652,4. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen lag den aktuellen Angaben zufolge bei 4.017 - eine Woche zuvor bei 3.967. Die Zahl der Patienten, die mit Corona in einer Klinik behandelt werden, lag bei 737. Vor einer Woche waren es 733. Auf Intensivstationen wurden zuletzt 62 Corona-Patienten behandelt. Das sind zwölf mehr als eine Woche zuvor. Die Hospitalisierungsinzidenz lag bei 11,5 und damit unter dem Wert eine Woche zuvor (14.03). Der Wert gibt an, wie viele Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden.


06:02 Uhr

RKI: Bundesweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz jetzt bei 670,5

Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz heute Morgen mit 670,5 an. Das geht aus dem RKI-Dashboard hervor. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 687,5 gelegen (Vorwoche: 799,9 / Vormonat: 243,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 130.074 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 136.748) und 248 Todesfälle (Vorwoche: 199) innerhalb eines Tages.

Anmerkung zu den aktuellen Zahlen: Die Inzidenzwerte liefern kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem, weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests fließen aber in die offiziellen Statistiken ein. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.


06:00 Uhr

Newsletter-Mail: Nachrichten für den Norden

Ob Corona oder Klimawandel, ob Wahlumfrage oder Werftenkrise: Mit dem NDR Newsletter bleiben Sie auf dem Laufenden. Wir bündeln die wichtigsten Ereignisse des Tages aus Nordsicht. Politik und Zeitgeschehen gehören ebenso dazu wie das Neueste aus Sport, Kultur und Wissenschaft. Der kostenlose Newsletter wird per E-Mail von montags bis freitags immer am Nachmittag verschickt.

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Elektronisches Symbol eines Briefumschlags. © panthermedia Foto: Stuart Miles

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06:00 Uhr

Corona-Liveticker am Mittwoch startet

Einen schönen guten Morgen aus der NDR.de Redaktion! Auch heute - am Mittwoch, 19. Oktober 2022 - wollen wir Sie mit unserem Liveticker wieder über die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norddeutschland informieren. Hier finden Sie montags bis freitags (außer an Feiertagen) alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen. Die Ereignisse von gestern können Sie im Blog vom Dienstag nachlesen.

FAQ, Podcast und Hintergrund
Ein Mensch hält eine FFP2-Maske in der Hand. © picture alliance/pressefoto_korb/Micha Korb Foto: Micha Korb

Corona im Norden: Letzte Auflagen sind weggefallen

Seit dem 8. April muss in medizinischen Einrichtungen auch von Besucherinnen und Besuchern keine Maske mehr getragen werden. mehr

Ein Piktogramm mit dem Hinweis auf die Maskenpflicht wird mit einem Schaber entfernt © Picture Alliance Foto: Bernd Wüstneck

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