Stand: 18.08.2020 23:18 Uhr

Corona-Blog: Spahn will Karneval absagen

NDR.de hat Sie auch am Dienstag, 18. August, über die Folgen der Corona-Krise für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Alle Ereignisse des Tages können Sie hier im Blog nachlesen. Am Mittwochmorgen starten wir einen neuen Blog.

Das Wichtigste in Kürze:

Überblick: Tabellen, Karten und Grafiken zu Corona im Norden
Hintergrund: So kommen
unterschiedliche Fallzahlen zustande


23:15 Uhr

NDR.de wünscht eine gute Nacht!

Wir beenden den Corona-Blog für heute und bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit. Mittwochmorgen sind wir wie gewohnt mit einem neuen Ticker wieder da. Gute Nacht!


20:55 Uhr

TV-Beiträge aus dem NDR Regionalprogramm vom Abend

In den Regionalmagazinen im NDR Fernsehen liefen am Abend wieder einige Beiträge, die die Folgen der Corona-Krise im Norden zum Thema hatten. Hier finden Sie eine Auswahl der Videos:


19:26 Uhr

Corona-infizierte Kinder in Kinderkurheim in Nordfriesland

Bei vier Kindern aus Hamburg ist während eines Aufenthaltes in einem Kinderkurheim in Nordfriesland das Coronavirus nachgewiesen worden. Zunächst war ein Verwandter des einen Kindes am Wochenende in Hamburg positiv auf das Virus getestet worden.

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Ein Kind mit Schutzmaske sieht ernst aus. © photocase Foto: Michael Schnell

Corona-Ausbruch in Kinderkurheim auf Föhr

In einem Kinderkurheim in Nordfriesland sind vier Kinder aus Hamburg mit dem Coronavirus infiziert. Mittlerweile hat die Kreisverwaltung bekanntgegeben, dass die betroffene Einrichtung auf Föhr ist. mehr


17:22 Uhr

Spahn will Karneval in Deutschland absagen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht wegen der Corona-Pandemie keine Möglichkeit für Karnevals-Veranstaltungen im kommenden Winter. Das hat der CDU-Politiker in einer Telefonschalte des Gesundheitsausschusses erklärt, wie Teilnehmerkreise dem ARD-Hauptstadtstudio bestätigten. Er wisse, wie wichtig die Tradition für viele Millionen Deutsche sei. Er könne sich Karnevals-Veranstaltungen mitten in der Pandemie aber schlicht nicht vorstellen.


17:08 Uhr

Schwesig gegen bundesweit einheitliche Regeln für Feiern

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig will keine bundesweit einheitlichen Vorgaben. Dazu sei das Infektionsgeschehen in den einzelnen Bundesländern zu unterschiedlich, sagte sie im Interview mit NDR Info.


16:33 Uhr

Günther befürwortet Diskussion über Feiern

Auch wenn es in Schleswig-Holstein bisher zu keinen größeren Ausbrüchen bei Festen gekommen sei, befürwortet Ministerpräsident Daniel Günther (CDU), dass das Thema diskutiert wird.

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Es wird auf einer Party mit Weißwein angestoßen. © photocase Foto: vanda lay

Corona und Feiern: Günther befürwortet Diskussion

Angesichts steigender Corona-Zahlen wird bundesweit darüber nachgedacht, Veranstaltungen und private Feiern wieder stärker zu beschränken. Auch in Schleswig-Holstein ist das kein Tabuthema. mehr


16:30 Uhr

Drei Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt

In Mecklenburg-Vorpommern sind seit Montagnachmittag drei Corona-Neuinfektionen gemeldet worden: zwei im Landkreis Rostock und eine in Vorpommern-Rügen. Im Vergleich zu anderen Bundesländern hat der Nordosten mit Abstand die niedrigsten Fallzahlen.

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Jemand macht eine Strichliste neben der Abbildung von Viren. © picture alliance, panthermedia Foto: Image Broker

MV: Sieben neue Corona-Infektionen, 1.152 insgesamt

Bis Freitagnachmittag haben sich in Mecklenburg-Vorpommern sieben weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Damit wurden im Land seit Anfang März 1.152 Infektionen registriert. mehr


16:09 Uhr

Kanzlerin Merkel sieht keinen Spielraum für Lockerungen

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht angesichts der steigenden Zahl von Corona-Infektionen keinen Spielraum für weitere Lockerungen. Deutschland befinde sich weiterhin mitten in der Pandemie, sagte sie während eines Besuchs in Nordrhein-Westfalen. Vor allem die gestiegene Reisetätigkeit sowie private Feiern hätten zu der jüngsten Entwicklung beigetragen. Diese gelte es nun einzudämmen, so die Kanzlerin. Sie forderte die Bundesbürger auf, ihren Beitrag zu leisten, indem sich alle an die Hygiene- und Abstandsregeln halten und wo immer nötig einen Mund-Nasen-Schutz tragen.


16:04 Uhr

Tschentscher: Homeoffice könnte Druck auf Wohnungsmarkt senken

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hofft, dass sich die hohe Zahl von Beschäftigten im Homeoffice mittel- und langfristig positiv auf den Wohnungsmarkt auswirken könnte.

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Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (l.) und VNW-Chef Andreas Breitner sprechen bei einer Videokonferenz miteinander. © Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.

Entspannung am Wohnungsmarkt dank Homeoffice?

Hamburgs Bürgermeister Tschentscher erkennt Homeoffice als Faktor für eine Trendwende: Viele würden künftig auf innerstädtische Wohnungen verzichten. Und es gebe weniger Büroflächenbedarf. mehr


15:29 Uhr

Mehr Maskenkontrollen in Fernzügen

Die Deutsche Bahn weitet die Maskenkontrollen in Fernzügen aus. Ab September soll regelmäßig in 120 Fernzügen überprüft werden, ob die Fahrgäste die vorgeschriebene Munde-Nase-Bedeckung tragen. Bisher sind Kontrolleure in 60 Zügen unterwegs. Zugbegleiter dürfen Reisende, die ohne Maske in einem Waggon angetroffen werden, von der Weiterfahrt ausschließen. Im Konfliktfall wird die Bundespolizei hinzugerufen.


15:26 Uhr

NDS: Grüne fordern Ausschusssondersitzung zur Corona-Strategie

Die Grünen-Fraktion im niedersächsischen Landtag hat angesichts bundes- und landesweit gestiegener Corona-Infektionszahlen eine Sondersitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses beantragt. Die Landesregierung solle den Ausschuss unverzüglich unterrichten und ihre weitere Strategie im Umgang mit der Corona-Pandemie öffentlich vorstellen. Es müsse sichergestellt werden, dass das Parlament in künftige Entscheidungen einbezogen werde.


14:40 Uhr

Schwesig will Doppeltests für Reiserückkehrer bundesweit durchsetzen

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten auf die in Mecklenburg-Vorpommern geltenden verschärften Schutzvorkehrungen hingewiesen. Ein negativer Virentest reiche im Nordosten nicht aus, um die vorgeschriebene zweiwöchige Quarantäne vorzeitig verlassen zu können, betonte Schwesig heute nach der Kabinettssitzung. Dazu sei ein zweiter Test ohne Befund nötig, der fünf bis acht Tage nach der Rückkehr vorgenommen werden müsse. So lange dürfe die Wohnung nicht verlassen werden. "Das ist schwer. Das ist belastend. Aber dazu gibt es keine Alternative. Es dient dem eigenen Schutz und es dient dem Schutz aller anderen", sagte Schwesig. Sie wolle sich weiter dafür einsetzen, dass die Regelung mit dem zweiten Pflichttest auch bundesweit Anwendung findet.


14:30 Uhr

Bekannte Windjammer sagen für "Lütte Sail" 2021 zu

Eigentlich hätte morgen die "Sail 2020" in Bremerhaven beginnen sollen. Das nur alle fünf Jahre stattfindende maritime Großereignis war wegen der Corona-Pandemie jedoch abgesagt worden. Nun stehen für die im kommenden Jahr geplante Ausgabe "Lütte Sail" die ersten Zusagen von Topschiffen fest. Flaggschiff werde im August 2021 der bekannte Dreimaster "Alexander von Humboldt II" sein. Auch die "Nao Victoria" aus Spanien, eine Replik des 1519 vom Stapel gelaufenen Originals, und das wuchtige Piratenschiff "El Galéon" sowie der englische Dreimaster "Earl of Pembroke" werden erwartet.


13:52 Uhr

Schwesig verteidigt Schulstart in MV gegen Kritik

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat die Corona-Schutzvorkehrungen an Schulen und in Kitas in Mecklenburg-Vorpommern gegen Kritik verteidigt. Die Rückkehr zum Regelbetrieb habe im Land bislang gut funktioniert, betonte Schwesig. Dazu gehöre das sofortige Handeln bei lokalen Infektionsherden. Damit sei es gelungen, für die überwiegende Mehrheit der Schüler den täglichen Schulbesuch zu sichern. Nach Infektionsfällen an 6 der 563 Schulen seien etwa 500 Schüler vorübergehend in Quarantäne geschickt worden. Das seien etwa 0,3 Prozent aller 152.000 Schüler im Land.


13:31 Uhr

Verbraucherschutzminister für bessere Absicherung von Reisenden

Die Bundesregierung soll sich für eine Absicherung von Reisegutscheinen für den Fall einer Insolvenz des Veranstalters einsetzen. Das haben die Verbraucherschutzminister der Länder beschlossen, wie sie nach einer Konferenz am Dienstag in Magdeburg mitteilten. Im Zuge der Corona-Krise hatten zahlreiche Reiseveranstalter ihren Kunden bei Stornierungen Wertgutscheine statt einer Kostenerstattung angeboten. Zwar seien viele Verbraucher bereit, freiwillig solche Gutscheine zu akzeptieren, hieß es in der Mitteilung. Diese Gutscheine seien jedoch nicht gegen Insolvenzrisiken abgesichert. Dies solle die Bundesregierung ändern. Zudem halte die Ministerkonferenz eine bessere Insolvenzabsicherung insbesondere bei Flugreisen für notwendig.


12:56 Uhr

Viele Corona-Verstöße in Braunschweig

Bei einer groß angelegten Kontrolle in Braunschweig sind zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Beschränkungen festgestellt worden. Wie die Stadt heute mitteilte, wurden bei rund 100 Kontrollen am Wochenende 73 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Am häufigsten sei durch zu geringe Tischabstände gegen die Abstandsregel sowie gegen die Dokumentationspflicht der Gastronomen verstoßen worden. Kontrolliert wurden demnach Restaurants, Bars, Seen, Park- und Grünanlagen sowie eine Hochzeitsfeier.


11:45 Uhr

26 neue Corona-Fälle in Hamburg registriert

In Hamburg ist die Zahl der registrierten Corona-Infizierten seit gestern um 26 gestiegen. Seit Beginn der Pandemie Ende Februar wurden damit 5.926 Menschen positiv auf das Virus getestet. Hamburg liegt nach wie vor deutlich unter der Grenze von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, die neue Beschränkungen nach sich ziehen könnte. Gegenwärtig liege der Wert bei 10,1 - nach 11,8 am Vortag.

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Laborsituation bei der Untersuchung von Coronamaterial. © picture alliance Foto: Daniel Bockwoldt

26 neue Corona-Fälle in Hamburg gemeldet

In Hamburg sind am Dienstag 26 neue Corona-Fälle registriert worden. In den Krankenhäusern der Hansestadt werden 15 Corona-Patienten behandelt, 8 von ihnen auf Intensivstationen. mehr


11:28 Uhr

Marburger Bund fordert einheitliche Teilnehmergrenze für Feiern

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund fordert wegen der Corona-Pandemie bundesweit einheitliche Teilnehmergrenzen für Feiern. Die Vorsitzende der Organisation, Susanne Johna, sagte der Funke Mediengruppe, gerade im Herbst und Winter würde das Ansteckungsrisiko wieder deutlich steigen. Zuvor hatte auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) strengere Beschränkungen bei Partys ins Spiel gebracht.


11:13 Uhr

Bremer Virologe für Maskenpflicht auch im Unterricht

Der Bremer Virologe Andreas Dotzauer hat dringend zum Tragen einer Maske im Schulunterricht geraten. Abstandsregeln funktionierten in vollen Klassenzimmern nicht mehr, sagte Dotzauer der "Nordseezeitung". Die Maske sollte nur dort abgenommen werden, wo der Abstand von mindestens 1,50 Meter eingehalten werden könne. Selbst dieser Abstand ist aus Sicht des Mediziners der Universität Bremen noch knapp bemessen. Auch müssten Klassenzimmer gut durchgelüftet werden. "Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, eine Unterrichtsstunde von 45 auf 30 Minuten zu verkürzen und dann den Raum gut zu durchlüften", sagte der Mediziner.


10:46 Uhr

Harry Potter zaubert in Hamburg nicht vor April 2021

Die für den Oktober geplante Deutschland-Premiere des Theaterstücks "Harry Potter und das verwunschene Kind" im Mehr! Theater in Hamburg ist erneut verschoben worden - auf April 2021. Grund sind die Corona-Auflagen auf der Bühne, hinter der Bühne und für das Publikum. Das Risiko, den Spielbetrieb nach der Premiere wegen steigender Infektionszahlen wieder unterbrechen zu müssen, sei in den letzten Tagen deutlich gestiegen, hieß es vom Veranstalter.

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Die unfertige Bühne für das Harry-Potter-Theaterstück am Mehr! Theater am Großmarkt (Aufnahme vom November 2019).  Foto: Georg Wendt

"Harry Potter": Premiere in Hamburg erneut verschoben

Die Deutschland-Premiere des Harry-Potter-Theaterstücks ist wegen der Corona-Pandemie erneut verschoben worden. "Harry Potter und das verwunschene Kind" soll nun ab April 2021 in Hamburg gezeigt werden. mehr


10:19 Uhr

Zwei Quarantäne-Unterkünfte in Hamburg eingerichtet

Hamburgs Sozialbehörde hat vorsorglich zwei Corona-Quarantänestationen mit 180 Plätzen in Langenhorn und Schnelsen eingerichtet. Die Einrichtungen sind für Menschen gedacht, die aufgrund einer Covid-19-Erkrankung in Quarantäne müssen, dies aber nicht in eigenem Wohnraum tun können, wie die Behörde heute mitteilte. Dies betreffe vor allem Obdachlose und Bewohner von öffentlichen Unterkünften, etwa Flüchtlinge. An beiden Standorten können Infizierte und Verdachtsfälle getrennt voneinander untergebracht werden. Medizinisches Personal und ein Wachdienst seien vorhanden.


10:14 Uhr

Neun Mitarbeiter von Ikea-Logistikzentrum infiziert

Neun Beschäftigte des Logistikzentrums von Ikea in Elsdorf sind nach einem Bericht von NDR 1 Niedersachsen positiv auf Corona getestet worden. Das teilte demnach der Landkreis Rotenburg (Wümme) mit. Alle Infizierten sollen vom Personaldienstleister Randstad in Elsdorf kommen.


09:54 Uhr

Langzeitfolgen auch nach leichtem Krankheitsverlauf möglich

Die meisten Erkrankten überstehen eine Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 offenbar unbeschadet. Doch nach einem leichten Krankheitsverlauf von Covid-19 sind die Betroffenen oft auch nach Wochen noch nicht vollständig genesen. Warum die Krankheit Infizierte unterschiedlich stark trifft, wissen Ärzte nicht. Ihre Vermutungen reichen von genetischer Disposition über körperliche Fitness bis hin zur Viruslast, also der Zahl der Viren. Es gibt sogar Hinweise, dass Menschen mit der Blutgruppe A+ ein höheres Risiko auf einen schweren Verlauf haben könnten als Betroffene mit anderen Blutgruppen.

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Ein Mann hustet. © Fotolia.com Foto: jinga80

Corona: Folgeschäden bei leichtem Krankheitsverlauf

Nach einer Covid-19-Erkrankung mit schwerem Verlauf dauert es oft Monate, bis Genesene sich wieder fit fühlen. Doch auch nach einem leichtem Krankheitsverlauf können offenbar Schäden bleiben. mehr


08:17 Uhr

17 neue Corona-Infektionen in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein sind 17 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Darunter sind acht Fälle im Kreis Stormarn und vier in der Hansestadt Lübeck. Insgesamt sind damit 3.807 Fälle im nördlichsten Bundesland bestätigt.

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Jemand macht eine Strichliste neben der Abbildung von Viren. © picture alliance, panthermedia Foto: Image Broker

Coronavirus in SH: 17 neue Infektionen bestätigt

Seit Beginn der Pandemie sind in Schleswig-Holstein 3.807 Coronavirus-Infektionen nachgewiesen worden. Das sind 17 Fälle mehr als am Tag zuvor. 17 Infizierte befinden sich im Krankenhaus. mehr


07:34 Uhr

Tschentscher fordert neue Regeln für Rückkehrer aus Risikogebieten

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat das bestehende Test-Verfahren für Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten kritisiert. Derzeit gilt die Vorschrift, dass sie bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen oder sich direkt testen lassen müssen. Tschentscher sagte in der ARD-Sendung "Hart aber fair", das Ergebnis eines bei der Einreise vorgelegten Tests sei nur wenig aussagekräftig, da er höchstens 48 Tage vor Einreise gemacht werden muss. "Zwei Tage vor Reiserückkehr - da können sie noch zwei Tage Urlaub machen, am Strand sein, feiern. Sie kommen zurück und sie haben einen negativen Test, aber jemand, der trotzdem infiziert ist", sagte Tschentscher. Er hält Urlaubsreisen in Risikogebiete generell für fragwürdig. Wer trotz einer Reisewarnung in ein Risikogebiet fahre, sollte sich nach der Rückkehr grundsätzlich für 14 Tage in Quarantäne begeben müssen. Wenn man diese abkürzen wolle, sollte laut Tschentscher vier Tage nach der Rückkehr ein Corona-Test in Deutschland gemacht werden. Der sei dann auch aussagekräftig.

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Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher. © picture alliance/Christian Charisius/dpa Foto: Christian Charisius

Corona: Tschentscher kritisiert Testregeln für Reiserückkehrer

Hamburgs Bürgermeister Tschentscher hat die derzeitigen Regeln für Corona-Tests bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten kritisiert. Die Testergebnisse seien nur wenig aussagekräftig. mehr


07:26 Uhr

Soforthilfe: 219 Verfahren wegen Betrugsverdachts in MV

Die vier Staatsanwaltschaften in Mecklenburg-Vorpommern haben bislang 219 Ermittlungsverfahren wegen Betrugsverdachts im Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen eingeleitet. Innerhalb eines Monats seien 60 weitere Verfahren hinzugekommen, teilte das Justizministerium in Schwerin mit. "Die Staatsanwaltschaften arbeiten gewissenhaft die Verdachtsfälle auf, denn Betrug ist auch in Ausnahmesituationen wie der Corona-Zeit kein Kavaliersdelikt. Der Rechtsstaat bleibt wachsam", sagte Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU). Zur möglichen Schadenssumme machte das Ministerium keine Angaben.


07:12 Uhr

Tourismusbeauftragter will Hilfen für Reisebranche verlängern

Aufgrund der weiterhin angespannten Lage in der Reisebranche hat sich der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, für Nachbesserungen bei staatlichen Hilfen ausgesprochen. "Die Reisebranche steht schwer unter Druck und wird auch noch eine schwierige Durststrecke durchstehen müssen. Man denke nur an das schleppende Hochfahren der Geschäftsreisen", sagte der CDU-Politiker. Deswegen sollten die Überbrückungshilfen über Ende August hinaus verlängert werden. Dies wäre ein Signal, dass die Politik die Branche nicht alleine lasse. "2020 ist ein Ausnahmejahr für den Tourismus", sagte Bareiß. Er verteidigte außerdem die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Mallorca und fast ganz Spanien. "Das ist bitter für die Branche. Aber wenn festgelegte Werte gerissen werden, muss die Politik reagieren, nur so kann Reisen auch weiterhin möglich bleiben. Wir alle haben da eine große Verantwortung."


07:03 Uhr

Hamburg: Strafe für Maskenverweigerer ab kommender Woche

Wer keine Maske in Bussen und Bahnen trägt, soll künftig auch in Hamburg zahlen. Doch die Einführung der Strafe und der Kontrollen hat sich verzögert. Ab der kommenden Woche könnte es jedoch ernst werden für Fahrgäste in Hamburg bei Corona-Verstößen, wie NDR 90,3 berichtet. Das Bußgeld von 40 Euro soll fällig werden, wenn man in Bussen, Bahnen und auf Bahnsteigen keine Schutzmaske trägt oder sie nicht nicht korrekt über Mund und Nase zieht. Zahlen soll man direkt vor Ort bei den Kontrolleuren des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV). Um das zu ermöglichen, würden derzeit die Kontrollgeräte entsprechend technisch erweitert, heißt es aus der Verkehrsbehörde.

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Mitarbeiter der Hamburger Hochbahn-Wache kontrollieren die Einhaltung der Maskenpflicht in einer U-Bahn. © picture alliance/dpa Foto: Daniel Reinhardt

Maskenpflicht in Bus und Bahn: Strafe wird noch vorbereitet

Wer keine Maske in Bussen und Bahnen trägt, soll auch in Hamburg zahlen. Doch die Einführung der Strafe und der Kontrollen hat sich verzögert. Ab der kommenden Woche soll es losgehen. mehr


06:31 Uhr

1.390 registrierte Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) haben die Gesundheitsämter in Deutschland innerhalb eines Tages 1.390 neue Corona-Infektionen gemeldet. Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Anfang April bei mehr als 6.000 gelegen. Experten zeigen sich besorgt, dass es zu einem starken Anstieg der Fallzahlen kommen könnte. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich mindestens 225.404 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Etwa 203.000 Menschen gelten als genesen. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich nach RKI-Angaben im Vergleich zum Vortag um vier auf 9.236.


06:00 Uhr

Spahn erwägt strengere Auflagen für Veranstaltungen

Wegen der steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen in Deutschland erwägt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn strengere Auflagen für Veranstaltungen und private Feiern. Er wolle mit den Ländern darüber reden, ob weitere Einschränkungen nötig seien, sagte der CDU-Politiker. Grund sei das Ansteckungsrisiko. Vor allem bei Veranstaltungen mit Alkoholausschank würden Abstands- und Hygieneregeln schnell vergessen. Er wolle kein Spielverderber sein und verstehe jeden, der seine Hochzeit mit 150 Gästen feiern wolle. Man müsse aber noch einmal schauen, ob man das jetzt in dieser Phase nur im engeren oder engsten Familien- und Freundeskreis mache. Kitas, Schulen, Wirtschaft und Handel müssten nach Spahns Ansicht Vorrang haben vor öffentlichen oder privaten Feiern.


06:00 Uhr

TV-Beiträge aus dem NDR Programm vom Abend

In den Regionalmagazinen im NDR Fernsehen liefen gestern Abend wieder einige Beiträge, die die Folgen der Corona-Krise im Norden zum Thema hatten.


06:00 Uhr

Durch den Dienstag mit dem NDR.de Live-Ticker

Die Redaktion von NDR.de informiert Sie heute wie gewohnt im Live-Ticker über die Folgen der Coronavirus-Pandemie in und für Norddeutschland. Guten Morgen!

Am Montag sind im Norden insgesamt 45 neue Corona-Fälle gemeldet worden - je 14 in Niedersachsen und Hamburg, acht in Schleswig-Holstein, sechs in Bremen und drei in Mecklenburg-Vorpommern.

FAQ, Podcast und Hintergrund
Ein Flugzeug am Himmel vor einem Strand mit Palmen. © picture alliance Foto: Martin Schroeder

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Corona-Viren schweben über einem Kalender. Symbolbild © fotolia Foto: psdesign1, Brian Jackson

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Forscher in weißen Kitteln klettern einen Berg hoch, auf dessen Spitze eine Spritze steht.

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Ein Mann hält sich eine Maske vor das Gesicht. © Brilliant Eye / photocase.de Foto: Brilliant Eye / photocase.de

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