Stand: 01.06.2018 13:27 Uhr

Startschuss für autonom fahrende Elektrobusse

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So wie in dieser Computergrafik sollen die autonom fahrenden Busse einmal aussehen.

Im nächsten Frühjahr sollen erste Fahrgäste mit fahrerlosen Elektrobussen durch die Hamburger Hafencity fahren können. Im Probebetrieb werde zunächst jedoch noch eine Begleitperson an Bord der neuartigen Kleinbusse die Sicherheit gewährleisten, wie die Hamburger Hochbahn am Freitag zum offiziellen Start des Projektes HEAT (Hamburg Electric Autonomous Transportation) mitteilte.

Plan: Bis 2021 komplett autonom

Die rund fünf Meter langen Fahrzeuge können bis zu 16 Fahrgäste transportieren. Für die Passagiere ist die Fahrt zunächst kostenlos. Bis zum Weltkongress für intelligente Verkehrssysteme im Herbst 2021 sollen die Kleinbusse komplett autonom mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 Kilometern pro Stunde auf einer 3,6 Kilometer langen Strecke in der Hafencity verkehren und neun Haltestellen ansteuern.

"Mobilität von morgen"

"Autonom fahrende Fahrzeuge werden die Mobilität von morgen prägen", sagte Hochbahn-Chef Henrik Falk. "Die Hochbahn will die Chancen dieser Technologie nutzen, um die private Pkw-Nutzung zumindest in den Innenstädten komplett überflüssig zu machen."

Fahrzeug soll im Dezember vorgestellt werden

Insgesamt sechs Partner sind unter Federführung der Hochbahn an dem Projekt beteiligt, das 5,2 Millionen Euro kosten soll. Der Entwickler IAV hat den Kleinbus entworfen. Das erste Fahrzeug soll im Dezember 2018 in Hamburg vorgestellt werden. Insgesamt sollen drei Busse gebaut werden. Sie navigieren mithilfe von Kameras, Sensoren, Radar und digitaler Kommunikation.

Auf der Straße sind ebenfalls erhebliche Aufrüstungen mit Sensorikelementen notwendig. Zudem gibt es noch keinen rechtlichen Rahmen für komplett autonome Fahrzeuge im öffentlichen Raum.

Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 01.06.2018 | 19:30 Uhr

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