Stand: 31.08.2018 10:20 Uhr

Polizei stoppt mehr als 500 Radfahrer

Bei einer hamburgweiten Fahrrad-Großkontrolle hat die Polizei am Donnerstag 527 Verstöße festgestellt. 140 Polizisten überprüften in Hamburg Radfahrer, wie ein Sprecher mitteilte. Dabei seien 167 Radfahrer dabei erwischt worden, wie sie bei Rot über die Ampel fuhren. 187 weitere fuhren mit dem Rad auf Fußwegen oder in Fußgängerzonen. 115 waren auf der falschen Seite unterwegs. Wegen der Nutzung eines Handys wurden 16 Radfahrer angehalten, bei 25 wurden mangelhafte Bremsen festgestellt.

"Sehr oft bei Rot"

Es gab Kontrollen an 28 Orten in der Stadt. Die Beamten wiesen auf Fehlverhalten hin, diskutierten mit den Radfahrern und verteilten auch Knöllchen. "Wir beobachten, dass Radfahrer sehr oft bei Rot über die Straße fahren", sagte der Leiter der Verkehrsdirektion der Hamburger Polizei, Ulf Schröder. Außerdem würden sie häufig in falscher Richtung auf den Wegen unterwegs sein, was speziell Fußgänger sehr beunruhige.

So habe es allein im vergangenen Jahr in Hamburg mehr als 500 Unfälle mit Radfahrern gegeben, die auf der falschen Seite fuhren. Dabei gab es 46 Schwer- und mehr als 400 Leichtverletzte. Durch den langen, heißen Sommer habe sich die Zahl der Radfahrer auf Hamburgs Straßen noch einmal deutlich erhöht.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 31.08.2018 | 06:00 Uhr

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