Stand: 24.07.2020 22:13 Uhr  - Hamburg Journal

"Mein Schiff 2" startet in Hamburg aus Corona-Pause

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1.200 Passagiere haben für die Mini-Kreuzfahrt von Hamburg nach Norwegen eingecheckt, mit der die "Mein Schiff 2" aus der Corona-Pause startet.

Monatelang hat die Kreuzfahrtindustrie an einem Hygienekonzept gearbeitet, um wieder Fahrten anbieten zu können. Am Freitag hat nun das erste große Kreuzfahrtschiff seit der Corona-Pandemie in Hamburg abgelegt. Es ist die "Mein Schiff 2" mit einer Mini-Kreuzfahrt übers Wochenende nach Norwegen. 1.200 Passagiere sind an Bord. Am Montagmorgen wird die "Mein Schiff 2" wieder in Hamburg anlegen.

Wie geht Kreuzfahrt unter Corona-Bedingungen?

Hamburg Journal -

Monatelang hat die Kreuzfahrtbranche an einem Corona-Hygienekonzept gearbeitet. Am Freitagabend legt nun mit der "Mein Schiff 2" das erste große Kreuzfahrtschiff in Hamburg ab.

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Einchecken in Corona-Zeiten aufwendig

Das Einchecken am Abfertigungsterminal in Steinwerder war ein aufwendiges Prozedere. Mittels Wärmebildkamera wurde die Körpertemperatur der Gäste gemessen, ein Gesundheitsfragebogen musste ausgefüllt und die Hände mussten desinfiziert werden.

"Wir sind bestens ausgerüstet für den Fall, dass Corona auftritt", sagte Kapitän Tom Roth. "Wir haben tägliche Temperaturkontrollen, wir haben hochsensible und modernste Elektronik an Bord und dann haben wir Krankenstationen, die isoliert sind und wir können an Bord einen Covid-Schnelltest durchführen." So sollen im Fall eines Virus-Ausbruches die betroffenen Personen sofort isoliert und dann von Bord gebracht werden.

Kreuzfahrt-Besatzung war zwei Wochen isoliert

Die gesamte Besatzung der "Mein Schiff 2" wurde bereits vor Dienstantritt getestet und anschließend zwei Wochen lang isoliert. Wie am Freitag bekannt wurde sind auf zwei AIDA-Kreuzfahrtschiffen in Rostock zehn Besatzungsmitglieder positiv auf Corona getestet worden. Ein Horrorszenario für jedes Schiff.

Dabei sollte mit den nun startenden Kurz-Kreuzfahrten auch ein Zeichen gesetzt werden. "Bei der Wiederaufnahme des Betriebes geht es in erster Linie darum, zu zeigen, dass Kreuzfahrten möglich sind in Zeiten von Corona", sagte Wybcke Meier, Geschäftsführerin von TUI Cruises. "Die Wirtschaftlichkeit steht dabei nicht im Vordergrund."

Weitere Informationen

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Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 24.07.2020 | 19:30 Uhr

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