Stand: 24.10.2019 12:24 Uhr

Wirtschaftsfilmpreis geht an NDR Dokudrama

Das NDR Dokudrama "Die Affäre Borgward" hat den Deutschen Wirtschaftsfilmpreis in der Kategorie "Wirtschaft gut erklärt" erhalten. Drehbuch und Regie für den "spannenden wirtschaftshistorischen Film" hatte Marcus O. Rosenmüller, die Redaktion und Konzeption lagen bei Eric Friedler und Silke Schütze. Produzentin war Dagmar Rosenbauer von Cinecentrum. Der Film zeichnet Aufstieg und Fall des leidenschaftlichen Autokonstrukteurs Carl F.W. Borgward (gespielt von Thomas Thieme) nach.

Der Preis, der gemeinschaftlich an Gestalter, Auftraggeber und Hersteller geht, wurde von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in Berlin vergeben. NDR Intendant Lutz Marmor: "'Die Affäre Borgward' ist ein bewegendes Doku-Drama, das ein spannendes Kapitel der deutschen Wirtschaftsgeschichte packend erzählt. 'Die Affäre Borgward' bietet ein Fernseherlebnis, das äußerst informativ ist und zugleich bestens unterhält. Ich gratuliere allen Beteiligten zu dieser verdienten Auszeichnung."

Aufstieg und Fall eines Wirtschaftswunders

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Thomas Thieme als Carl F.W. Borgward

Der Film zeichnet Aufstieg und Fall des leidenschaftlichen Autokonstrukteurs Carl F. W. Borgward (gespielt von Thomas Thieme) nach. Der Name des Automobilherstellers ist noch heute ein Synonym für das westdeutsche Wirtschaftswunder. Für Hundertausende war die "Isabella" von Borgward das erste eigene Auto nach dem Krieg, Borgward schuf Tausende von Arbeitsplätzen in Bremen. Doch 1961 ging das Unternehmen überraschend pleite, ausgerechnet im damals reichsten Bundesland. Viele Fragen blieben offen - bis heute.

Hartnäckig ranken sich Verschwörungstheorien um die erste große Wirtschaftspleite der Nachkriegszeit. Neben Thomas Thieme spielten unter anderem August Zirner, Bruno Eyron und Barbara Philipp. "Die Affäre Borgward" hatte im vergangenen Januar Premiere im Ersten.

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