Stand: 04.05.2018 10:30 Uhr

"Eis am Stiel" - Von Siegern und Verlierern

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Witzig, sexy, trashig: "Eis am Stiel" wurde ein Welterfolg.

1978 eroberte die Pubertätsgeschichte "Eis am Stiel" (Originaltitel: "Eskimo Limon") ein internationales Publikum und befeuerte die erotischen Fantasien einer ganzen Generation - auch in Deutschland. Der erste Film lief im selben Jahr sogar im Wettbewerb der Berlinale und erhielt eine "Golden Globe"-Nominierung. Nur wenigen Zuschauern war dabei klar, dass die Teenager-Komödie aus Israel kam.

Tel Aviv als stimmungsvolle Filmkulisse

Filmemacher Eric Friedler.

Filmemacher Eric Friedler über "Eis am Stiel"

Mein Nachmittag -

1978 eroberte "Eis am Stiel" die Herzen eines internationalen Publikums. Filmemacher Eric Friedler hat die Akteure von damals auf eine Reise in ihre Vergangenheit begleitet.

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Im Mittelpunkt stehen die drei Freunde Benny (Yftach Katzur ), Johnny (Zachi Noy) und Momo (Jonathan Sagall) und ihre Freuden und Nöte mit ersten sexuellen Erfahrungen: Pubertät als großes Abenteuer, Peinlichkeiten am laufenden Band, heimliche Liebe im Mondlicht und dazu die Rock-and-Roll-Klassiker aus den 50ern. Als stimmungsvolle Kulisse dienten Tel Aviv und seine Strände. Es war ein Erfolgsrezept, das in Serie ging und sieben Fortsetzungen nach sich zog.

"Eis am Stiel" katapultierte die Produzenten Yoram Globus und Menahem Golan sowie Regisseur Boaz Davidson nach Hollywood und machte die Schauspieler Yftach Katzur, Anat Atzmon und Zachi Noy weltbekannt.

Porträt eines Phänomens

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Die Schauspieler Yftach Katzur (links) und Zachi Noy erinnern sich an die Dreharbeiten von "Eis am Stiel".

Doch noch ganz andere Aspekte entdeckt der Dokumentarfilm "Eskimo Limon: Eis am Stiel - Von Siegern und Verlierern". Eric Friedler, mehrfacher Gewinner von Grimme- und Deutschem Fernsehpreis, begleitet die Akteure von damals auf einer Reise in ihre Vergangenheit. In intensiven Begegnungen und Interviews fördert er schmerzhafte Geständnisse und unterdrückte Schuldgefühle zutage und zeigt, wie nah Ruhm und Elend, Aufstieg und Fall beieinander liegen. Der Film, der am 6. Mai um 23.35 Uhr in Das Erste läuft, ist das Porträt eines Phänomens, das eine ganze Generation prägte, und erzählt die tragische Geschichte hinter dem Traum von Petting und Petticoat.

Dieses Thema im Programm:

DAS ERSTE | 06.05.2018 | 23:35 Uhr

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