Stand: 15.10.2018 19:58 Uhr

HSV und Nachwuchschef Peters trennen sich

Bernhard Peters war gut vier Jahre HSV-Nachwuchschef.

Kurz und knapp hat der von Bernd Hoffmann geführte Fußball-Zweitligist Hamburger SV am Montagabend auf seiner Homepage bekannt gegeben, dass er den Vertrag mit seinem Direktor Sport, Bernhard Peters, aufgelöst hat. Der ehemalige Hockey-Bundestrainer hatte beim Traditionsclub vom 1. August 2014 an die Position ausgefüllt, nun "folgte nach vier Jahren die einvernehmliche Trennung", wie es hieß. "Es ist schade, ich bedauere die Trennung, weil ich sehr gern für den HSV gearbeitet habe. Ich bin stolz darauf, beim HSV Talente, Spielideen, Trainer und den HSV-Campus mitentwickelt zu haben. Mein besonderer Dank gilt meinen Mitarbeitern und Kollegen, die mich dabei tatkräftig unterstützt haben. Ich wünsche dem HSV für die Zukunft viel Erfolg", wurde der 58-Jährige zitiert.

Peters scheitert mit öffentlicher Bewerbung

Peters hatte im Mai in Interviews mit verschiedenen Medien keinen Hehl daraus gemacht, dass er für den damals offenen Posten als Sportvorstand zur Verfügung stünde. Der HSV entschied sich allerdings für Ralf Becker, der zuvor beim Zweitligisten Holstein Kiel als Geschäftsführer Sport gearbeitet hatte. Nach einem Gespräch mit Becker akzeptierte Peters seine Rolle als Nachwuchs-Chef. Er sollte auch - so der Wunsch von Becker - sein Büro in der Chefetage räumen und in den HSV-Campus umziehen. Dies blieb ihm aber dann doch erspart. Peters hatte sich zunächst dazu entschieden, seinen bis 2020 laufenden Kontrakt erfüllen zu wollen. Nun kam es zur Auflösung des Vertrages.

Der ehemalige Hockey-Bundestrainer Peters ist hauptverantwortlich dafür, dass der HSV in den vergangenen Monaten unter dem von ihm geförderten Cheftrainer Christian Titz diverse Talente aus den eigenen Reihen in den Profi-Kader geführt hat.

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 15.10.2018 | 22:40 Uhr

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