Stand: 18.05.2019 10:17 Uhr

Eintracht Braunschweig: Großer Jubel oder Tränen?

Die turbulente Drittliga-Saison von Eintracht Braunschweig wird am Sonnabend ein emotionales Ende finden: Entweder gibt es großen Jubel nach dem Klassenerhalt oder tiefe Trauer nach dem Abstieg in die Regionalliga. Im Duell mit dem Tabellennachbarn Energie Cottbus reicht den Niedersachsen ein Remis zur Rettung. Bei einer Niederlage und gleichzeitigen Siegen von Jena (gegen 1860 München) und Großaspach (bei Fortuna Köln) wäre Brauschweig nur noch viertklassig. "Es geht jetzt um alles. Es wird ein 50:50-Spiel. In der Winterpause hätten wir die Situation, wie sie jetzt ist, gerne angenommen. Dementsprechend gehen wir positiv daran", sagte Eintracht-Trainer André Schubert. Der Sportclub überträgt das "Abstiegsendspiel" heute ab 13.30 Uhr live im TV und im Livestream bei NDR.de.

Mögliche Aufstellung Eintracht Braunschweig

Fejzic: "Kennen uns mit Druck bestens aus"

Die Ausgangslage und auch die Form der vergangenen Wochen sprechen für die Eintracht. Doch letztlich dürften am Sonnabend vor allem die Nerven entscheiden. Keeper Jasmin Fejzic ist sich sicher, dass sein Team dem Druck gewachsen ist: "Die gesamte Rückrunde über haben wir schon Endspiele, mit dem Druck kennen wir uns bestens aus." Auch Routinier Stefan Fürstner betonte: "Wir stehen die ganze Rückrunde mit dem Rücken zur Wand. Wir wollen den letzten Schritt jetzt gehen."

Tatsächlich haben sich die "Löwen" eine Ausgangslage erarbeitet, die ihr zu Beginn des Jahres kaum jemand zugetraut hätte. In der Rückrundentabelle liegt das Team auf Rang vier. Doch dies wäre alles vergeblich und vergessen, sollte die Eintracht am Sonnabend in die Regionalliga absteigen und damit in die sportliche Bedeutungslosigkeit verschwinden.

Schubert: Wir spielen auf Sieg

Schubert stellte klar, dass er seine Elf auf Sieg spielen lassen werde. "Es ist Schwachsinn, zu Hause auf Unentschieden zu spielen und zu hoffen, dass es klappt. Dann kriegst du in der Nachspielzeit ein Gegentor und dann war's das." Zwischenstände von den anderen Begegnungen werden nicht auf der Anzeigetafel eingeblendet.

Zwei Routiniers werden Schubert allerdings gegen Cottbus fehlen. Bernd Nehrig fällt mir einer Achillessehnenverletzung aus, Benjamin Kessel ist nach der fünften Gelben Karte gesperrt.

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Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 18.05.2019 | 13:30 Uhr