Stand: 17.05.2022 14:00 Uhr

Mit Wärmepumpen heizen: Kosten, Technik, Vor- und Nachteile

Eine Luft-Wärmepumpe im Garten eines älteren Einfamilienhauses. © imago images Foto: Sven Simon
Luft-Wärmepumpen stehen meist in der Nähe des Hauses oder im Keller.

Wer mit einer Wärmepumpe heizt und somit auf einen Öl- oder Gaskessel verzichtet, kann seinen CO2-Fußabdruck deutlich verringern. Für viele Experten sind Wärmepumpen deshalb ein wichtiger Baustein auf dem Weg hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft. Für Hausbesitzer gibt es aber einige Dinge zu beachten. Vor allem bei unsanierten Gebäuden können die Kosten hoch sein. Aber der Staat fördert den Einbau von Wärmepumpen mit viel Geld. Anfang 2022 hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) das Ziel ausgegeben, dass bis zum Jahr 2030 in Deutschland sechs Millionen Wärmepumpen installiert sein sollen. Zu Beginn des Jahres 2022 nutzten bereits mehr als 1,2 Millionen Kunden in Deutschland Wärmepumpen. Die wichtigsten Fragen und Antworten finden Sie hier.

Was sind Wärmepumpen?

Eine Wärmepumpe nutzt Energie aus der Umwelt - etwa aus der Außenluft, dem Erdboden oder dem Grundwasser - und wandelt sie in Heizungswärme um. Wärmepumpen gelten als klimafreundliche Alternative zu Öl - und Gasheizungen. Sie laufen in der Regel mit Strom.

 

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Aktuell | 30.05.2022 | 07:36 Uhr

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