Stand: 15.09.2020 13:05 Uhr  | Archiv

Beinwell-Tinktur selber machen

Alle Zutaten für die Beinwelltinktur liegen auf einem Tisch. © NDR Foto: Mirella Pappalardo
Die Beinwelltinktur darf nur zur äußeren Anwendung eingesetzt werden.

Beinwell wurde schon in alter Zeit als Heilkraut verwendet. Es wirkt bei Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen schmerzlindernd, abschwellend und entzündungshemmend. Die Heilwirkung ist auf den Stoff Allantoin zurückzuführen, der den Zellaufbau beschleunigt. Beinwell kennt man unter verschiedenen Namen: Beinbruchwurzel, Wundwurzel oder auch Knochenheiler.

Zutaten für die Tinktur

  • Beinwellwurzeln
  • Wasser
  • 40 - 45 prozentiger Alkohol (zum Beispiel Wodka)
  • Schraubgläser
  • Gaze oder Baumwollstoff zum Abgießen
  • kleine braune Flaschen zum Abfüllen

Zubereitung

  • Die Wurzeln vom der Erde befreien und gründlich abbürsten. Mit einem scharfem Messer klein schneiden und in ein sauberes Schraubglas geben. Die Wurzeln mit 40- bis 45-prozentigem Alkohol auffüllen.
  • Die angesetzte Tinktur an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren und täglich gut schütteln. Nach zwei Wochen ist die Tinktur schon einsetzbar, besser sind bis zu sechs Wochen Wartezeit. Den Ansatz durch Gaze oder Baumwollstoff gießen und in einer dunklen Flasche aufbewahren. Die Tinktur hält bis zu fünf Jahre.
  • Wichtig: Diese Tinktur ist nur zur äußeren Anwendung geeignet und sollte nicht mit Metallen in Berührung kommen.

Dieses Thema im Programm:

Mein schönes Land TV | 20.09.2020 | 11:30 Uhr

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