Stand: 14.05.2020 17:30 Uhr  - NDR Fernsehen

Stauden-Pfingstrosen: Üppige Blütenpracht

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Ob kräftig pink oder weiß: Pfingstrosen locken mit vielen Farben und einem angenehmen Duft.

Päonien, wie der botanische Name der Pfingstrose lautet, sind unter anderem wegen ihrer außergewöhnlichen Blütenvielfalt sehr beliebt. Die Pfingstrose gehört, trotz ihres Namens, nicht zu den Rosen, sondern zu den Hahnenfuß-Gewächsen. Es gibt zwei unterschiedliche Gruppen: Stauden- und Strauch-Pfingstrosen. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass sich die oberirdischen Teile der Stauden-Pfingstrose im Winter komplett in die Erde zurückziehen, während die Strauch-Pfingstrose - wie andere Sträucher auch - ihre Blätter verliert. Strauch-Pfingstrosen können zudem wesentlich höher werden.

Gartenzeit: Gartenarbeit im Mai

Doku & Reportage -

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Stauden-Pfingstrosen benötigen sonnigen Standort

Weil sich die Blüten vieler Pfingstrosen und zahlreicher Rosen ziemlich ähneln und der Blühzeitpunkt um Pfingsten liegt, hat die Pflanze ihren Namen bekommen. Die Stauden-Pfingstrose wächst buschig und wird je nach Sorte etwa 60 bis 100 Zentimeter hoch. Pfingstrosen bevorzugen einen sonnigen Standort und mittelschwere humose Lehmböden, die auch in der Trockenzeit eine gewisse Feuchtigkeit behalten.

Pfingstrosen schneiden und düngen

Im Unterschied zu anderen Stauden gleicher Blütezeit behalten sie ihr dekoratives grünes Laub bis in den Herbst hinein. Nach der Blüte, wenn die Pflanze sich langsam zurückzieht, können Päonien mit Komposterde gedüngt werden. Vertrocknete Blüten sollten abgeschnitten werden. Die welken Stängel werden erst im Oktober oder November dicht über dem Boden abgetrennt.

Pfingstrosen nicht zu tief pflanzen

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Kurz vor Pfingsten sollten die Knospen von Pfingstrosen kurz vor der Blüte stehen.

Pfingstrosen sollten ihre Blüten-Knospen Mitte Mai voll ausgebildet haben, denn ihr großer Auftritt steht ja unmittelbar bevor. Bei Pflanzen, die noch weit zurück sind, könnte es daran liegen, dass sie zu tief gepflanzt worden sind. Bei Pfingstrosen darf der Wurzelstock nur drei bis vier Zentimeter unter der Erde liegen, sonst wachsen sie nicht optimal. Außerdem sollten die Päonien nach Möglichkeit nicht umgesetzt werden. Sie wachsen und entwickeln sich nur gut, wenn sie mehrere Jahre am selben Standort bleiben. Sie machen also kaum Arbeit.

Ältere Päonien durch Teilen vermehren

Im Vergleich zu anderen Stauden, die nach einigen Jahren geteilt werden sollten, benötigen Pfingstrosen diese "Verjüngungskur" nicht. Dennoch ist es möglich, ältere Päonien zwecks Vermehrung zu teilen. Ende Juli, Anfang August, wenn die Blüte schon einige Zeit vorüber ist, kann damit begonnen werden.

Bei der Technik kommt es auf die Art an: Bei Edel-Pfingstrosen nach dem vorsichtigen Ausgraben mindestens zwei stark entwickelte (meist rot gefärbte) Augen und eine kräftige, unbeschädigte Wurzelknolle abtrennen. Bauern-Pfingstrosen besitzen viele "schlafende" Augen, sie können prinzipiell aus jedem kräftigen Wurzelstück neu austreiben. Aus den abgetrennten und neu gepflanzten Pflanzenteilen bildet sich im Folgejahr die neue Pflanze, aus der sich nach und nach eine stattliche Pfingstrose entwickelt.

Pfingstrosen-Sorten: Viele Farben und toller Duft

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Prächtige Blüten hat die alte Sorte "Festiva Maxima".

Pfingstrosen sind sehr vielfältig, es gibt unzählige Sorten. "Festiva Maxima" ist beispielsweise etwas mehr als 150 Jahre alt, aber immer noch ungemein attraktiv. Sie wird knapp 80 Zentimeter hoch, hat faustgroße, weiße und herrlich duftende gefüllte Blüten. Wer statt Weiß lieber Rosa mag, sollte sich unter anderem die Sorte "Sarah Bernhardt" ansehen. Ihre Blüten haben zusätzlich noch einen silbrigen Schimmer und duften ebenfalls unglaublich intensiv und angenehm.

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Dieses Thema im Programm:

10.05.2020 | 13:00 Uhr