Königsfarn und Funkien wachsen in einem Garten. © dpa / picture alliance Foto: McPHOTO/H.-R. Mueller
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Farne: Grüne Hingucker für drinnen und draußen

Stand: 18.01.2023 14:55 Uhr

Mit ihren langen Wedeln sind Farne attraktive Zierpflanzen. Je nach Sorte gedeihen sie sowohl im Haus, als auch an schattigen Standorten im Garten. Tipps für die optimale Pflege.

Farne zählen zu den ältesten Pflanzen der Welt und sind mit ihren langen, attraktiven Wedeln ein toller Blickfang sowohl im Garten als auch im Zimmer. Die attraktiven Grünpflanzen haben viele Vorteile: So fühlen sie sich auch an schattigen Standorten wohl, sind relativ pflegeleicht und werden von Schnecken verschmäht. Einige Arten für draußen sind auch im Winter grün und bringen so Farbe in den Garten. Blüten bilden Farne allerdings nicht aus - sie vermehren sich über Sporen, die meist an den Unterseiten der Blätter sitzen.

Der optimale Standort

Schwertfarn © Fotolia.com Foto: oracul
Der Schwertfarn kann sowohl im Garten als auch als Zimmerpflanze wachsen. Er ist besonders pflegeleicht.

Farne lieben den Schatten. Im Garten wachsen sie gerne unter Bäumen. Aber auch andere Standorte, an die kein oder nur wenig direktes Sonnenlicht gelangt, sind ideal für die krautigen Gewächse. So fühlen sie sich etwa im Schatten von Mauern oder in Innenhöfen wohl, manche Sorten wie etwa der Streifenfarn mögen auch Mauerfugen und Steingärten. Idealer Platz für Zimmerfarne ist ein Nordfenster. Da die Pflanzen Standorte mit hoher Luftfeuchtigkeit bevorzugen, gedeihen sie auch gut auf der Fensterbank im Bad. Sehr dunkle Zimmerecken, die weit vom Tageslicht entfernt sind, mögen sie ebenso wenig wie direkte Sonneneinstrahlung.

Farne richtig gießen

Nestfarne in grauen Übertöpfen. © colourbox Foto: manees
Farne wie der Nestfarn mögen feuchtes, aber nicht nasses Substrat.

Farne mögen es feucht, aber nicht zu nass. Der Boden sollte humusreich und möglichst durchlässig sein. Staunässe mögen die Pflanzen nicht, zugleich sollte der Wurzelballen möglichst nicht austrocknen. Viele Zimmerfarne gedeihen gut, wenn sie in einem Übertopf mit Wasser stehen, ohne dass die Wurzeln direkten Wasserkontakt sind. Um das zu vermeiden, am besten den unteren Teil des Topfes mit Kieseln oder Blähton befüllen. Alternativ kann man Zimmerfarne auch regelmäßig in Wasser tauchen. Farne, die im Garten wachsen, muss man seltener gießen, wenn sie mit einer Mulchschicht umgeben sind. Generell bevorzugen Farne kalkarmes Wasser, idealerweise Regenwasser.

Sparsam düngen

Wie alle Pflanzen sind auch Farne dankbar, wenn sie in der Wachstumsphase eine Extraportion Nährstoffe erhalten. Der Dünger sollte nicht zu hoch konzentriert werden. Wer einen herkömmlichen Blumendünger verwendet, sollte daher nur etwa die Hälfte der empfohlenen Menge nehmen. Alternativ kann man auch einen speziellen Farndünger benutzen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Gartenpodcast: Alles Möhre, oder was?! | 18.01.2023 | 19:00 Uhr

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