Ein Staudenbeet mit Ziergräsern, Astern und Fetthennen © imago/blickwinkel Foto: McPHOTO/H.-R. Mueller

So blühen Stauden wieder prächtig

Stand: 03.03.2021 11:32 Uhr

Ältere Stauden blühen oftmals nicht mehr so üppig wie in den ersten Jahren. Die richtige Pflege der Pflanzen sorgt für neue Vitalität und eine vermehrte Blütenbildung.

Stauden zählen zu den beliebtesten Gartenpflanzen, denn sie sind nicht nur vielfältig, sondern auch langlebig. Die überwiegend winterharten Pflanzen treiben jedes Jahr aufs Neue aus und werden bei guter Pflege immer kräftiger und prächtiger.

Ältere Stauden können jedoch mit der Zeit etwas blühfaul werden, das heißt, sie produzieren nur noch wenige Blüten, dafür umso mehr grüne Blätter. Mit verschiedenen Maßnahmen kann man den Pflanzen zu neuer Vitalität verhelfen. Einige Stauden kommen gut ohne Unterstützung zurecht, andere benötigen eine gezielt auf sie abgestimmte Pflege.

Stauden teilen

Schwertlilien, Bergenien, Astern oder Maiglöckchen neigen dazu blühfaul zu werden, wenn sie längere Zeit nicht geteilt und umgesetzt werden. Durch das Teilen wird die Pflanze zu neuem Austrieb animiert und blüht auch wieder stärker.

Stauden düngen

Viele spät blühende Stauden wie Sonnenhut, Staudenhibiskus oder mehrjährige Sonnenblumen brauchen eine gute Nährstoffversorgung. Durch ausgewogenes Düngen werden Blütenbildung und kräftiges Wachstum unterstützt. Wichtig: Der Dünger darf nicht zu viel Stickstoff beinhalten. Die Pflanzen bilden dann zwar viel Blattmasse, sind aber anfälliger für Wind und Hitze. Die Blütenbildung wird dagegen durch Kalium und Phosphor angeregt. Organische Dünger wie Hornspäne oder Kompost sind ideal.

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Welcher Dünger eignet sich für welche Pflanze?

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Stauden zurückschneiden

Bei einigen Stauden kann ein Rückschnitt zum richtigen Zeitpunkt eine weitere oder verlängerte Blühphase erzielen. Wer Rittersporn oder Stockrosen kurz nach der ersten Blüte im Juni beherzt zurückschneidet, kann mit einem weiteren Blütentrieb im August/September rechnen. Die Blühphase von Phlox verlängert sich bis weit in den September hinein, wenn einige Stängel im Mai/Juni um die Hälfte eingekürzt werden.

Manche Stauden in Ruhe wachsen lassen

Viele horstbildende - also Ausläufer treibende - Stauden wie Pfingstrosen, Silberkerzen und Ziergräser wachsen am besten, wenn sie nicht geteilt oder umgepflanzt werden. So werden sie immer kräftiger und blühfreudiger. Über eine Düngung, etwa mit Kompost, sind sie trotzdem dankbar. 

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