Stand: 20.12.2017 13:49 Uhr  | Archiv

Glücksklee: Zu schade zum Wegschmeißen

von Ralf Walter
Glücksklee mit Schornsteinfeger-Figur im Topf © dpa Foto: Bernd Wüstneck
Soll Glück bringen: vierblättrige Kleeblätter mit Schornsteinfeger.

Neues Jahr, neues Glück: Glücksklee, häufig mit Schornsteinfeger oder Glücksschwein verziert, ist ein beliebtes Mitbringsel für Silvester und am Neujahrstag. Schade nur, dass die meisten Töpfe mit vierblättrigem Klee spätestens Ende Januar in den Müll wandern. Das muss aber nicht sein, denn Glücksklee lässt sich gut durch den Winter bringen. Am liebsten mögen die Pflanzen einen möglichst hellen, aber nicht zu warmen Standort mit möglichst hoher Luftfeuchtigkeit.

Glücksklee im Frühling ins Beet pflanzen

Sobald draußen kein Frost mehr droht, kann der Klee ins Beet gepflanzt werden. Am besten eignet sich eine sonnige, warme Stelle, möglichst ohne Staunässe. Einige Zeit später wird der Glücksklee neue Blätter bilden und blühen. Im Spätherbst muss der Klee dann aber wieder ausgegraben werden, denn winterhart ist der Vierblättrige nicht. Wer will, kann dann im nächsten Jahr kleine Töpfe mit eigenem Glücksklee bestücken und verschenken.

Vierblättriger Glücksbringer aus Mexiko

Der Glücksklee, der bei uns verkauft wird, stammt ursprünglich aus Mexiko und hat immer vier Blätter. Genau das ist der Unterschied zu unserem heimischen Klee, der in der Regel nur drei Blätter hat. Nur mit viel Glück lassen sich auf den heimischen Wiesen einzelne vierblättrige Kleeblätter finden.

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