Das Kieler Landeshaus.

NDR Reportage: Landtagswahlkampf in Krisenzeiten

Stand: 02.05.2022 13:31 Uhr

Am 24. Februar hat Russland den Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen. Gut zehn Wochen vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein. Und damit haben sich die Pläne der Parteien für die heiße Phase des Wahlkampfs und die Themen, die sie setzen wollen, grundlegend geändert.

Zwischen Ukraine-Krieg und Problemen vor der Haustür

Seitdem ist der Wahlkampf ein Spagat. Auf der einen Seite wird der Krieg in der Ukraine mit seinen Folgen auch für die Menschen im Land zum bestimmenden Thema. Energie- und Lebensmittelpreise steigen, das Jahrzehnte lang aufgebaute Sicherheitsgefühl ist bei vielen schwer beschädigt und auch die Flüchtlingswelle wird zur Mammutaufgabe.

Gleichzeitig fordern die Menschen von den Spitzenkandidaten aber auch Unterstützung für Ihre persönlichen Probleme im Land - wie die medizinische Versorgung und die Ausstattung von Feuerwehren und Katastrophenschutz. Und auch der Hochwasserschutz ist Wahlkampfthema.

Wahlkampf auf den letzten Metern

NDR Schleswig-Holstein hat Monika Heinold (Grüne), Thomas Losse-Müller (SPD) und Daniel Günther (CDU) die letzten Wochen vor der Wahl begleitet - war unter anderem mit Ihnen auf Markplätzen oder ist von Haustür zu Haustür gelaufen.

Was sich die Menschen in dieser Situation von der Politik wünschen und wie die drei Spitzenkandidaten um die Stimmen ihrer Wählerinnen und Wähler kämpfen, das zeigt die Reportage "Sehen. Gesehen werden. Landtagswahlkampf in Krisenzeiten" heute um 22:45 Uhr im NDR Fernsehen.

Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 02.05.2022 | 22:45 Uhr

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