Stand: 28.03.2020 11:33 Uhr  - Schleswig-Holstein Magazin

Erschwerter Alltag für Lkw-Fahrer durch Corona

Während der Corona-Krise sorgen unter anderem Lkw-Fahrer dafür, dass Lieferketten aufrecht gehalten werden. Sogar sonntags sind sie inzwischen im Einsatz. Doch ihr Alltag ist schwieriger geworden, denn viele Rasthöfe haben ihr Angebot stark eingeschränkt oder die Preise erhöht.

Lkw-Fahrer beklagen Zustände an Rastplätzen

Schleswig-Holstein Magazin -

In den Zeiten der Corona-Krise halten Fernfahrer die Versorgung im Land aufrecht. Gleichzeitig wird ihnen ihre Arbeit schwer gemacht: Duschen und WCs sind verdreckt und Lebensmittel teuer.

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Preise teilweise doppelt so teuer

Wie vor der Pandemie müssen Lkw-Fahrer ihre vorgeschriebenen Pausenzeiten weiterhin einhalten. Das bedeutet auch: Essenspausen auf Autohöfen oder Raststätten. Aber die Restaurants sind momentan wegen der Corona-Maßnahmen geschlossen. Die Auswahl in den Tankstellenshops ist geringer, die Preise sind dafür umso höher. In Neumünster beispielsweise sind sie bis zu 20 Prozent teurer, auf anderen Rasthöfen müssen die Kunden zum Teil doppelt so viel zahlen.

Die ersten Rastanlagen-Ketten kündigten nun an, die Versorgung der Lkw-Fahrer zu verbessern. Viele Lebensmittel sollen für sie jetzt günstiger werden, die Sanitäranlagen kostenlos genutzt werden können.

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Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 27.03.2020 | 19:30 Uhr

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