Nahaufnahme des Seehunds "Lønne" in der Seehundstation Friedrichskoog. © NDR

Quarantäne-Ende: Heuler "Lønne" in Freiluftbereich entlassen

Stand: 26.05.2021 12:41 Uhr

In der Seehundstation Friedrichskoog ist der erste Heuler der Saison aus der Quarantäne-Station in den Freiluftbereich entlassen worden. In zwei Monaten soll er ausgewildert werden.

Vor zwei Wochen trieb Seehundbaby "Lønne" noch alleine in der Nordsee. Vor List auf Sylt wurde er entdeckt. Er war keine 24 Stunden alt, hatte noch seine Nabelschnur und das typische weiße Babyfell, aber den Kontakt zur Mutter verloren. Der Sylter Seehundjäger Sönke Lorenzen barg das Jungtier und übergab den ersten Heuler der Saison an die Seehundstation Friedrichskoog.

"Lønne" muss noch ordentlich zunehmen

In Friedrichskoog wurde "Lønne" zunächst zur Versorgung und Beobachtung in den Quarantänebereich der Aufzuchtstation gebracht. Am Mittwoch durfte er endlich raus aus seiner Quarantäne und rein ins Freiluftbecken. Hier trifft er in den kommenden Tagen zum ersten Mal auf seine Artgenossen. Jetzt muss er lernen, ganze Fische zu fangen und zu essen. Denn er muss noch ordentlich zunehmen. Aktuell wiegt "Lønne" knapp zehn Kilogramm. 25 Kilo müssen es sein, erst dann wird er - voraussichtlich in zwei Monaten - in der Nordsee ausgewildert.

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Der erste Heuler des Jahres Lønne liegt auf einem Tisch in der Seehundstation Friedrichskoog und blickt neugierig in die Kamera. © dpa-Bildfunk

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Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 26.05.2021 | 19:30 Uhr

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