Stand: 15.11.2018 13:54 Uhr

Mann soll Entführung vorgetäuscht haben

Eine mysteriöse Entführungsgeschichte beschäftigt seit Wochen die Lübecker Polizei: Am Abend des 15. Oktober wurde auf dem Parkplatz des Waldfriedhofes in Timmendorfer Strand ein 38-jähriger Mann aufgefunden, der an den Händen und Füßen gefesselt war. Bei seiner Befragung im Krankenhaus gab er an, er sei verschleppt und über Tage gefangen gehalten worden. Im Zuge der Ermittlungen hat sich jetzt jedoch der Verdacht erhärtet, dass die vorgegebene Tat offenbar nur vorgetäuscht wurde.

Begründete Zweifel an der Entführungsgeschichte

Laut Staatsanwaltschaft und Polizei liegen Beweise vor, dass sich der Mann zu einem Zeitpunkt, zu dem er sich nach seinen Angaben in den Händen der Entführer befunden haben will, freiwillig in einer größeren Stadt im norddeutschen Raum aufgehalten habe. Auch bei Verletzungen, die bei dem Mann festgestellt worden waren, bestünden zudem begründete Zweifel daran, dass diese ihm durch eine andere Person zugefügt worden seien. Gegen den Lübecker ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat eingeleitet worden.

Weitere Informationen

Gefesselter Mann - ein Entführungsopfer?

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Der Mann, der am Montag gefesselt auf einem Friedhofsparkplatz in Timmendorfer Strand gefunden worden war, ist nach eigenen Angaben entführt worden. Die Polizei sucht Zeugen. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 15.11.2018 | 14:00 Uhr

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