Stand: 21.08.2019 20:25 Uhr  - Schleswig-Holstein Magazin

Es gibt wieder mehr Lachseeschwalben

Bild vergrößern
44 Brutpaare gibt es im Vorland von Neufelderkoog.

Gute Nachrichten aus der Tierwelt: Die letzte Lachseeschwalbenpopulation Deutschlands, die in Dithmarschen heimisch ist, erholt sich langsam wieder. Die Tiere sind vom Aussterben bedroht und stehen auf der Roten Liste. Jetzt ist der Bestand aber seit langer Zeit erstmals wieder gewachsen. Im Vorland von Neufelderkoog, wo Artenschützer seit Jahren versuchen, die gefährdete Population zu retten, konnten sie in diesem Jahr 51 Küken beringen. Das sind sieben mehr als noch im vergangenen Jahr. Sie sind die Nachkommen von 44 Brutpaaren.

Zäune schützen Tiere

Die Gründe für den Zuwachs: In diesem Jahr gab es viel gehaltvolle Nahrung wie Feldmäuse. Außerdem werden die Tiere im Vorland von Neufelderkoog mit Zäunen und Fallen vor Fressfeinden wie Füchsen geschützt. Dadurch konnten immer mehr Küken überleben, die sich jetzt wiederum selbst fortpflanzen. Auch wenn nicht immer alle Küken durchkommen: Die Artenschützer hoffen, dass der Bestand jetzt noch weiter wachsen kann.

Die Lachseeschwalben gehören zur Familie der Seeschwalben. 1980 gab es laut Nabu noch 150 Brutpaare in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Bald brechen die Tiere in ihr Winterquartier auf. Über die Niederlande und Südeuropa geht es nach Westafrika.

Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 21.08.2019 | 19:30 Uhr

Mehr Nachrichten aus Schleswig-Holstein

02:22
Schleswig-Holstein Magazin

Gläubigerversammlung der FSG

Schleswig-Holstein Magazin
01:20
Schleswig-Holstein Magazin
02:07
Schleswig-Holstein Magazin