Stand: 07.08.2020 15:26 Uhr

Team von @fire sucht in Beirut nach Verschütteten

Hilfskräfte in gelber Kleidung gehen auf zerstörte Gebäude zu. © @fire Internationaler Katastrophenschutz e.V.
Verbogene Stahlträger, Trümmerteile und Schutt liegen um den Explosionsort im Hafen von Beirut verteilt. Das 13-köpfige Team von @fire hofft, dort noch Überlebende zu finden.

Hilfsorganisationen aus aller Welt sind in der libanesischen Hauptstadt Beirut im Einsatz, um die Menschen nach der verheerenden Explosion im Hafen zu unterstützen. Aus Niedersachsen durchsucht ein Team von @fire aus Wallenhorst (Landkreis Osnabrück) seit Mitte der Woche die Trümmer nahe dem Explosionsort nach Überlebenden. Zu der 13-köpfigen Mannschaft gehören auch eine Ärztin und zwei Hunde, wie die Katastrophenschutz-Organisation mitteilt.

VIDEO: Osnabrücker leitet Hilfsteam in Beirut (5 Min)

Einsatzkräfte erst mal in Quarantäne

Aufgrund der Pandemie-Lage konnten die Helfer nicht sofort an die Arbeit gehen: Sie sind auf das Coronavirus getestet worden und mussten, bis die Ergebnisse vorlagen, im Basisquartier in Quarantäne bleiben. Diese Zeit wurde @fire zufolge zur Koordination und Abstimmung mit anderen Rettungsteams vor Ort genutzt.

Team von @fire bleibt bis zum Ende der Suchaktion

Die Kräfte sollen laut @fire so lange bleiben, bis die Suche nach Verschütteten abgeschlossen ist. Bei der gewaltigen Explosion im Hafen von Beirut waren am Dienstag mehr als 130 Menschen getötet worden, etwa 5.000 wurden verletzt.

Weitere Informationen
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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 07.08.2020 | 17:00 Uhr

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