A1 bei Bramsche: Wieder freie Fahrt nach Lkw-Unfällen
Die A1 ist bei Bramsche nach zwei Lkw-Unfällen wieder in beide Richtungen für den Verkehr freigegeben. In der Nacht zu Donnerstag wurde ein verunglückter Wein-Laster abtransportiert.
Der zwischen den Anschlussstellen Bramsche und Neuenkirchen am Rand der Autobahn liegende Lkw konnte nach Angaben der Polizei bis 5.30 Uhr abgeschleppt werden. Die Bergung war aufwendig, weil der Wein - insgesamt 23 Tonnen - von Hand entladen werden musste. Der 21 Jahre alte Fahrer war mit dem Transporter aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Er wurde bei dem Unfall leicht verletzt, so die Polizei.
Lastwagen prallt ungebremst auf stehenden Sattelzug
Fast auf gleicher Höhe - allerdings in Fahrtrichtung Osnabrück - waren in der Nacht zu Mittwoch auf dem Rastplatz Ahrensfeld-West zwei Lkw aufeinandergeprallt. Ein 60 Jahre alter Mann starb, ein weiterer Fahrer wurde schwer verletzt. Bisherigen Ermittlungen zufolge war der 60-Jährige mit seinem Lkw mit knapp 90 Kilometern pro Stunde ungebremst auf einen Sattelzug geprallt, der wegen einer Panne auf dem Verzögerungsstreifen stand. Der 60-Jährige sei an der Unfallstelle gestorben, wie die Polizei mitteilte. Der 38-jährige Fahrer des abgestellten Kühllasters habe einen schweren Schock erlitten und sei in ein Krankenhaus gebracht worden.
A1 um Rastplatz stundenlang gesperrt
Die genaue Unfallursache ist bislang unklar. Offenbar habe der 60-jährige Fahrer eines unbeladenen Tiertransporters das liegen gebliebene Fahrzeug nicht wahrgenommen. Dies sei korrekt mit angeschalteter Warnblinkanlage und Warnblinkleuchte abgestellt gewesen, sagte ein Polizeisprecher dem NDR in Niedersachsen. Den Schaden schätzen die Beamten auf rund 150.000 Euro. Die Bergungs-, Ermittlungs- und Reinigungsarbeiten dauerten bis zum frühen Mittwochnachmittag an.
