Stand: 20.07.2020 11:20 Uhr

Verden: Erst Bruchlandung, dann schwerer Unfall

Einen dramatischen Nachmittag haben am Sonntag die Rettungskräfte in Verden erlebt. Innerhalb kurzer Zeit mussten sie erst zur Bruchlandung eines Kleinflugzeugs und dann in unmittelbarer Nähe zu einem schweren Autounfall ausrücken. Wie die Polizei mitteilte, verunglückte zunächst gegen 14.50 Uhr die Propeller-Maschine beim Landeanflug. Das Kleinflugzeug geriet über die markierte Landebahn hinaus und kam erst auf einem angrenzenden Feld zum Stehen. Nach Angaben der Feuerwehr, mussten die Einsatzkräfte eine pyrotechnische Abschussvorrichtung für das flugzeugeigene Rettungsgerät entschärfen, bevor das Wrack geborgen werden konnte. Der Pilot erlitt leichte Verletzungen. Die Ursache für den Unfall ist noch unklar.

Zwei Männer nach Unfall in Lebensgefahr

Ein Auto ist nach einem Unfall zerstört. © NonstopNews
Das Auto wurde bei dem Unfall völlig zerstört.

Knapp zwei Stunden später verunglückten in rund 500 Metern Entfernung drei junge Männer mit ihrem Auto. Nach Angaben einer Polizeisprecherin geriet der Wagen beim Umfahren einer halbseitigen Straßensperrung ins Schleudern und kam von der Straße ab. Das Auto prallte gegen einen Baum, alle drei Insassen wurden eingeklemmt und mussten von den Einsatzkräften aus dem Wrack befreit werden. Dazu wurden unter anderem das Fahrzeugdach sowie ein Sitz entfernt. Der 21-jährige Fahrer sowie der 19 Jahre alte Beifahrer schweben in Lebensgefahr, ein 15-jähriger Mitfahrer wurde schwer verletzt. Sie wurden nach der Erstversorgung von drei Notärzten von Rettungswagen beziehungsweise einem Hubschrauber in Krankenhäuser gebracht.

Kurzer Weg für die Rettungskräfte

Die Rettungskräfte seien innerhalb kürzester Zeit vor Ort gewesen, da sie noch am Flugzeug waren, sagte die Sprecherin. Einen direkten Zusammenhang zwischen beiden Unfällen gebe es aber nicht. Die halbseitige Straßensperrung an der Unglücksstelle war aufgrund einer Baustelle eingerichtet. Insgesamt kamen bei beiden Unfällen rund 80 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zum Einsatz.

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Blick auf den Lappan, das Wahrzeichen der Stadt Oldenburg. © NDR Foto: Julius Matuschik
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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 20.07.2020 | 06:30 Uhr

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