Stand: 21.05.2019 19:40 Uhr

Suche nach Wrack von Kleinflugzeug geht weiter

Am Montag waren erste Wrackteile im Wasser der Nordsee gefunden worden.

Die Suche nach einem Kleinflugzeug, das am Sonntag vermutlich abgestürzt ist, wird weiter fortgesetzt. Agenturmeldungen vom Dienstagvormittag, wonach das Wrack gefunden worden sei, stellten sich als falsch heraus. Es seien bislang lediglich Wrackteile gefunden worden, sagte ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) am Dienstag NDR.de auf Nachfrage. Auch die Pilotentasche mit persönlichen Gegenständen des 44-jährigen Flugzeugmieters wurde gefunden. An der Suche beteiligten sich unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) bislang Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei, von Freiwilliger und Berufsfeuerwehr, das Wasserschifffahrtsamt, die Bundesmarine und deren Hubschrauber. Auch ein Sonarboot ist im Einsatz.

Begleiter soll auch aus Hannover kommen

Die Maschine war am Sonntag um 18.20 Uhr auf Wangerooge mit Ziel Hannover gestartet und offenbar in ein heftiges Gewitter über dem Jadebusen geraten. Laut Polizei handelt es sich bei dem Flugzeug um ein einmotoriges Leichtflugzeug für maximal vier Personen. Wie viele Menschen sich tatsächlich an Bord befunden haben, ist noch nicht gänzlich geklärt. Der 44-jährige Mieter aus dem Raum Hannover wird laut Polizei vermisst. Er soll beim Start der Maschine von einem 49-Jährigen begleitet worden sein, der ebenfalls aus dem Raum Hannover komme, teilte die Polizei mit.


21.05.2019 13:57 Uhr

Anmerkung der Redaktion: Entgegen anderslautender Agenturmeldungen ist noch kein Wrack gefunden worden. Wir haben die Seite entsprechend aktualisiert.

Dieses Thema im Programm:

NDR//Aktuell | 21.05.2019 | 18:00 Uhr

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