Stand: 08.05.2019 14:50 Uhr

Marine und DGzRS retten Fischer vor Wangerooge

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Der Kutter konnte nach Wilhelmshaven geschleppt werden.

Vor Wangerooge ist am Dienstag ein Fischkutter aus dem schleswig-holsteinischen Büsum vor dem Sinken gerettet worden. Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte, hatte die "Stella Polaris" nördlich der Ostfriesischen Insel schweren Wassereinbruch erlitten. Ursächlich dafür war die Kollision mit einem maltesischen Frachtschiff, das zu dem Zeitpunkt laut Wasserschutzpolizei am Ankerplatz Neuen-Weser-Nord-Reede lag. Er wurde bei dem Zusammenstoß nicht beschädigt.

Seenotretter pumpen Wasser aus Kutter

Zunächst hätten Besatzungsmitglieder der zufällig in der Nähe befindlichen Fregatte "Nordrhein-Westfalen" geholfen, das Leck auf dem 18 Meter langen Kutter zu schließen. Schließlich traf auch der Seenotrettungskreuzer "Hermann Marwede" mit leistungsstarken Pumpen an Bord ein. Damit sei es gelungen, dass der Wasserstand im Fischkutter nicht weiter anstieg. Anschließend konnte der Kutter nach Wilhelmshaven geschleppt werden. Die beiden Besatzungsmitglieder blieben unverletzt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 08.05.2019 | 14:30 Uhr

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