Stand: 15.06.2019 18:38 Uhr

Hunderte tote Fische an der Weser entdeckt

Mysteriöses Fischsterben an der Weser: In Stadland im Landkreis Wesermarsch wurden am Sonnabendvormittag Hunderte tote Fische entdeckt. Das meldet die örtliche Polizei. Augenzeugen hatten die Beamten darüber alarmiert, das Hunderte Fische in einem Weser-Seitenarm tot oder nach Luft schnappend an der Wasseroberfläche treiben würden. Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW sowie Experten des Landkreises konnten die Tierkadaver anschließend nur noch leblos aus dem Wasser bergen. Ein Sprecher der Polizei Stadland sagte gegenüber NDR.de, dass die genaue Ursache für das Fischsterben zwar noch unklar sei. Allerdings hätten Untersuchungen vor Ort einen extrem geringen Sauerstoffgehalt im Wasser festgestellt.

Experten forschen nach Ursachen

Ursprüngliche Meldungen nach einem Öl-Film im Wasser bestätigten sich laut dem Sprecher allerdings nicht. Auch Gift sei nicht gefunden worden. Alles weitere müssten nun Untersuchungen der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises zeigen - auch, ob vielleicht über Regenfälle oder die unmittelbar angrenzende Weser etwas in das Gewässer eingetragen wurde, das den geringen Sauerstoffgehalt hervorgerufen haben könnte. Dass Fische hin und wieder tot auf Gewässern treiben, sei allerdings auch nicht extrem ungewöhnlich, so der Sprecher: "Gerade im Sommer kommt so etwas immer wieder vor."

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 15.06.2019 | 18:00 Uhr

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