Eine Luftbildaufnahme der Insel Norderney. © dpa Bildfunk Foto: Ingo Wagner

Corona-Ausbruch auf Norderney - aber keine Mutation

Stand: 12.02.2021 20:25 Uhr

Der vermeintliche Nachweis der Corona-Variante B.1.1.7 auf der ostfriesischen Insel war fehlerhaft. Das bestätigte Bürgermeister Frank Ulrichs NDR 1 Niedersachsen.

Es habe sich offensichtlich um eine Fehldiagnose gehandelt, dass ein Patient an der sogenannten britischen Mutation verstorben sei, sagte der SPD-Politiker. An den verschärften Regeln wegen eines größeren Corona-Ausbruchs auf der Insel ändert das allerdings nichts. Am Freitag meldete der Landkreis Aurich immer noch 43 Infizierte bei knapp 5.800 Einwohnern.

Keine Treffen und nächtliche Ausgangssperre

Seit Donnerstag gilt für die Insulaner eine Kontaktsperre. Treffen mit Menschen aus anderen Haushalten sind nicht erlaubt. Zusätzlich wurde eine nächtliche Ausgangsbeschränkung verhängt, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Zwischen 21 und 5 Uhr ist das Verlassen der eigenen Wohnung nur noch aus triftigem Grund erlaubt, beispielsweise bei medizinischen Notfällen. Den Schulen auf Norderney wurde der Präsenzunterricht untersagt. Die entsprechenden Allgemeinverfügungen gelten bis einschließlich 19. Februar.

Hohe Fallzahlen im Insel-Krankenhaus

Schwerpunkte sind nach Informationen des NDR in Niedersachsen ein Seniorenwohnheim, in dem mehrere Infektionen gemeldet wurden, sowie das Krankenhaus. Dort hatten sich vier Patienten infiziert, von denen drei gestorben sind. Darüber hinaus wurden 17 Mitarbeitende des Krankenhaus positiv getestet. Insgesamt sind auf Norderney sechs Personen am oder mit dem Corona-Virus gestorben.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 12.02.2021 | 18:00 Uhr

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