Stand: 05.03.2018 20:20 Uhr

Fähren: Tauwetter sorgt für Entspannung

Gute Nachrichten für Touristen und Anwohner der Ostfriesischen Inseln: Der wegen Eisgang und niedriger Wasserstände eingeschränkte Fährverkehr hat sich größtenteils normalisiert. Nachdem Spiekeroog und Baltrum seit Sonntag beziehungsweise Montag wieder angefahren werden, wird von Dienstag an auch Juist wieder angefahren. Einzig Urlauber und Inselbewohner, die nach und von Wangerooge weg wollen, müssen sich gedulden: Erst ab Donnerstag soll dort der Fährverkehr wieder aufgenommen werden.

Flugzeuge haben Hochbetrieb

Mehrere Reedereien hatten seit vergangenem Donnerstag den Fährverkehr aufgrund der Wetterbedingungen eingestellt. Urlauber und Inselbewohner wichen in der Folge auf Flugzeuge aus. Die Inselflieger erhöhten die Zahl ihrer Flüge während dieser Zeit um ein Vielfaches.

Inselbewohner nehmen es gelassen

Die Bewohner von Juist betrachten die Lage entspannt: Die Geschäfte hätten vorgesorgt und die Lager gefüllt. Das letzte Frachtschiff von Norddeich am Festland hätte am Mittwoch elf Tonnen an Gütern gebracht, sagt Lebensmittelhändler Norbert Gillet. "Die paar Tage machen uns nicht nervös."

Pferde für Wintereinsatz gut gerüstet

Gillet hätte schon ganz andere Zeiten erlebt: "Im Winter 1997 kam sieben Wochen kein Schiff und vier Wochen kein Flugzeug." Mit Pferd und Wagen sei er damals zum Flugplatz rausgefahren, wenn Nachschub kam. Die Kutschpferde sind auch jetzt für den Wintereinsatz besonders gerüstet: Spezielle Stollen an den Hufeisen sollen ein Ausrutschen verhindern.

Derzeitige Verbindungen zu den übrigen Inseln

  • Norderney: Am Dienstag entfallen einzelne Fährverbindungen. Der jeweils aktuelle Fahrplan ist auf der Homepage der Reederei zu finden.
  • Langeoog: Die Insel ist mit geändertem Fahrplan erreichbar.
  • Borkum: Der Fährverkehr hat sich normalisiert. Die genauen Verbindungen finden Sie hier.

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Havarie auf dem Küstenkanal

Wegen des Eisgangs wurden auf den Wasserstraßen in Norddeutschland Eisbrecher eingesetzt. Nach Behördenangaben sollten sie unter anderem auf der Elbe und auf dem Elbe-Seitenkanal sicherstellen, dass Häfen befahren werden können. Vom Eisgang betroffen waren auch der Mittellandkanal und der Küstenkanal bei Oldenburg. Dort war es am Donnerstagabend zu einer Havarie gekommen. Ein niederländischer Frachter war Leck geschlagen. Die Polizei vermutet, dass die Havarie durch Treibeis verursacht wurde.

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Dieses Thema im Programm:

Hallo Niedersachsen | 02.03.2018 | 19:30 Uhr

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