Stand: 22.04.2013 14:20 Uhr

Ermittlungen nach Spritzen-Attacke eingestellt

Einer der mysteriösesten Fälle in der hannoverschen Kriminalgeschichte bleibt bis auf Weiteres ungeklärt: Knapp zwei Jahre nach einer tödlichen Spritzen-Attacke auf einen Familienvater hat die Staatsanwaltschaft Hannover ihre Ermittlungen eingestellt. Der Mann war im Juli 2011 in der Calenberger Neustadt von einem Unbekannten angegriffen worden. An einem Schirm hatte der Täter eine mit Quecksilber gefüllte Spritze befestigt, mit der er seinem Opfer ins Bein stach. Wochen später fiel der 40-Jährige ins Koma und starb schließlich - rund zehn Monate nach dem Angriff - an den Folgen einer Quecksilbervergiftung.

Ermittlungen können jederzeit wieder aufgenommen werden

Es gebe keinerlei Ermittlungsansätze mehr, sagte Irene Silinger, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hannover. "Wir haben die Angehörigen befragt, die Kollegen befragt, den PC ausgewertet - es gibt derzeit nichts, was wir noch tun könnten." Sollte sich an der Spurenlage etwas ändern, könne die Ermittlung selbstverständlich jederzeit wieder aufgenommen werden, so die Sprecherin.

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